Mundarttag widmet sich Wörtern und Geschichten

Wörter und Geschichten sammeln - unter diesem Motto stand der 11. Schweizer Mundarttag, der am Sonntagnachmittag auf Schloss Heidegg im luzernischen Gelfingen stattgefunden hat. Die Veranstaltung bot ein Panorama der Schweizer Mikroliteraturen.

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Der Schweizer Mundarttag fand im Rahmen des Seetaler Poesiesommers statt, der noch bis Mitte August dauert und mehrere Veranstaltungen im aargauischen und luzernischen Seetal umfasst.

«Wivil wörter bruucht en mäntsch?» Diese Frage erörterte beispielsweise der Zürcher Viktor Schobinger, Autor und Verfasser von dialekt- und namenkundlichen Werken. Die Nidwaldner Mundarterzählerin Nina Ackermann hielt alte Sagen lebendig.

Weiter unternahm die Namensforscherin Erika Waser einen namenkundlichen Spaziergang durch das Luzernbiet. Laut Medienmitteilung zum Mundarttag gab sie Beispiele dafür, auf welche Namen das Rigigebiet oder das Entlebuch «hört».

sda