MUSEUM: Im Gletschergarten dreht sich alles um Bären

Am Freitag wird im Gletschergarten eine neue Sonderausstellung eröffnet. Es handelt sich um die erste Gesamtschau eiszeitlicher Bärenfunde der Zentralschweiz.

Drucken
Teilen
Bärenszene im Tierpark Goldau. (Bild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Bärenszene im Tierpark Goldau. (Bild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Wilhelm Amrein-Küpfer (1872–1946), der Sohn des Gletschergarten-Gründers und späterer Direktor des Hauses, hat bei Grabungsarbeiten an der Rigi grosse Mengen an eiszeitlichen Höhlenbär-Knochen gefunden, wie es in einer Medienmitteilung heisst.

Aufbauend auf diesem und anderem uraltem Knochenmaterial aus der Zentralschweiz spannt der Gletschergarten in seiner Sonderausstellung bis zum 31. August 2010 den Bogen vom Wild- zum Kuscheltier. Dazu passend wird das Museum in dieser Zeit von flauschigen Exponaten aus dem Teddybär-Museum in Sempach belebt.

An der Vernissage am Freitag, 14. November um 17 Uhr wird Sipho Mabona zugegen sein. Der renommierte Origami-Faltkünstler ist auch nochmals am 13. Januar im Gletschergarten zu Gast. Zur Ausstellung wird ein reichhaltiges Rahmenprogramm geboten, das von Führungen und Vorträgen über Bärengeschichten von Jolanda Steiner, ein Familienkonzert bis hin zu einer Bärenklink reicht. Zudem wird im Mai 2010 eine Exkursion zur bedeutendenden Bärenknochenfundstelle Steigelfadbalm an der Rigi angeboten.

scd