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«Music-Box» in Luzern: Nach zwei Wochen steht das Studentenheim

Der Rohbau der «Music-Box» an der St. Karlistrasse ist fertiggestellt. Ab Februar sollen hier Musikstudenten wohnen. Wie lange das Gebäude dort bleiben darf, ist aber ungewiss.
Simon Mathis
Besitzer und Bauherr Urban Frye feierte gestern Aufrichte. (Bild: Boris Bürgisser (Luzern, 14. November))

Besitzer und Bauherr Urban Frye feierte gestern Aufrichte. (Bild: Boris Bürgisser (Luzern, 14. November))

Beim Wohn- und Übungshaus «Music-Box» an der St. Karlistrasse wurde am Mittwoch Aufrichte gefeiert. Bauherr ist der Luzerner Kantonsrat Urban Frye (Grüne). Der temporäre, fünfstöckige Holzbau mit 23 Appartements richtet sich vor allem an Musikstudenten der Hochschule Luzern, wie es in einer Mitteilung von Frye heisst. Die Idee, speziell dieses Zielpublikum anzusprechen, sei «mindestens in der Schweiz einzigartig».

Die Bauarbeiten dauerten gerade mal zwei Wochen; sie begannen Ende Oktober. Die benötigten 324 Wand- und Deckenelemente fertigte die Firma Renggli in Schötz an – in elf Tagen waren sie fertig. Die Mietkosten sollen zwischen 750 und 950 Franken pro Monat liegen. Bezugsbereit ist das Gebäude voraussichtlich Ende Februar 2019. In den nächsten Wochen wird der Innenausbau fertiggestellt.

Aus 324 Teilen besteht der fertige Rohbau der «Music-Box». (Bild: Boris Bürgisser (Luzern, 14. November))

Aus 324 Teilen besteht der fertige Rohbau der «Music-Box». (Bild: Boris Bürgisser (Luzern, 14. November))

Geplant ist, die Eingangslobby mit einer mobilen Bühne auszustatten – mitsamt Konzertflügel, Drum-Set, Gitarren- und Bassverstärker. Das Gebäude beherberge mehrere geräumige Übungsräume.

«Music-Box» muss vielleicht der Spange Nord weichen

Urban Frye will mit dem Gebäude den musikalischen Ausbildungsstandort Luzern attraktiver machen. «Kaum jemand möchte einen jungen Trompeter als direkten Nachbarn», so Frye. Deshalb seien viele Studenten gezwungen, ausserhalb des Zentrums einen zusätzlichen Proberaum zu mieten. Diesem Umstand soll das Übungshaus Abhilfe schaffen.

Da das Gebäude vielleicht der Spange Nord weichen muss, ist es ein temporärer Bau. Es kann demontiert und an einem anderen Standort wieder aufgebaut werden. Die Music-Box soll allerdings «mindestens in den kommenden 15 Jahren» stehen bleiben, schreibt Frye.

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