MUSIK: Frauenprojekt «Helvetiarockt» geht online

Am 8. März tritt die schweizweit erste Koordinationsstelle für Musikerinnen aus verschiedenen Bereichen an die Öffentlichkeit. Gegründet wurde das Projekt von zwei Luzernerinnen.

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(Bild pd)

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Pünktlich zum internationalen Frauentag am 8. März tritt die erste Koordinations­stelle für Musikerinnen aus dem Jazz-, Pop- und Rockbereich an die Öffentlichkeit. Dies schreibt der Verein Helvetiarockt in einer Mitteilung.

Als sogenannte «Helvetias» eröffnen sechs Schweizer Musikerinnen verschiedener Musikgenres das neue Projekt «Helvetiarockt». Gemeinsam wollen die Frauen darauf aufmerksam machen, dass Musikerinnen, wie ihre männlichen Berufskollegen auch, in erster Linie über ihr Schaffen und nicht über das Geschlecht wahrgenommen werden müssen, wie es in der Mitteilung weiter heisst.

Die Onlineplattform helvetiarockt.ch bietet Schweizer Musikerinnen die Gelegenheit, sich in einer Datenbank zu registrieren, um so von potenziellen Veranstaltern, Medien und sämtlichen Musikschaffenden leichter gefunden zu werden.

Gegründet wurde das Projekt von den Luzernerinnen Judith Estermann und Isabel Iten. Zu den sechs Musikerinnen gehören neben Co Streiff (Saxophonistin), Beatrice Graf (Schlagzeugerin) und Steff la Cheffe (Rap, Beatbox) unter anderen auch die Mitglieder der Schweizer Trash-Pop-Punk-Band Delilahs.

sab