Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

MUSIK: Lucerne Festival begibt sich musikalisch auf Identitätssuche

Lucerne Festival stellt 2017 das Sommerfestival unter das Motto "Identität". Die Geigerin Patricia Kopatchinskaja und der Cellist Jay Campbell werden als artistes étoiles künstlerisch besonders ins Festival eingebunden. Composer-in-residence ist Michel van der Aa.
Riccardo Chailly eröffnet das Lucerne Festival. Im Archivbild: Der Dirigent bei einem Konzert in Leipzig. (Bild: EPA/JAN WOITAS)

Riccardo Chailly eröffnet das Lucerne Festival. Im Archivbild: Der Dirigent bei einem Konzert in Leipzig. (Bild: EPA/JAN WOITAS)

Lucerne Festival hat am Freitag die Eckpunkte seiner drei für das nächste Jahr geplanten Festivals vorgestellt. Es handelt sich um das Oster- (1. bis 9. April), das Sommer- (11. August bis 10. September) und das Pianofestival (18. bis 26. November).

Liebhaber der Oper kommen 2017 an dem stark auf Sinfonie-Konzerte ausgerichteten Sommerfestival auf die Rechnung. Dirigent John Eliot Gardiner wird zum Festival-Thema "Identität" drei Opern von Claudio Monteverdi zur Aufführung bringen, der diese Gattung begründet hat. Gardiner rühre damit thematisch an die Ursprünge der abendländischen Kultur, teilte das Festival mit.

Auch der aus einer Vielzahl von Anlässen bestehende Erlebnistag stellt die Identitätsfrage ins Zentrum. Auch hier fehlt die Oper nicht: Wolfgang Amadeus Mozarts "Idomeneo" kommt als integratives Opern-Projekt mit Flüchtlingen zur Aufführung. Auch Gastkomponist Michel van der Aa spürt der Identität in Musiktheaterwerken nach.

Kernstück des Festivals sind auch 2017 die täglichen Konzerte renommierter Sinfonieorchester. Das City of Birmingham Symphony Orchestra tritt im KKL Luzern erstmals mit seiner neuen Chefdirigentin Mirga Grazinyte-Tyla auf, welche schon 2016 am Erlebnistag in Luzern zu sehen war.

Weitere grosse Orchester reisen etwa aus Berlin, Wien, Amsterdam, Paris, St. Petersburg, London und Pittsburgh nach Luzern. Eröffnet wird das Festival erneut vom Lucerne Festival Orchestra unter Riccardo Chailly, und zwar mit Werken von Richard Strauss. Das Lucerne Festival Orchestra und Chailly spielen total drei Programme. Zudem steht Chailly bei der Filarmonica della Scala am Pult.

Am Osterfestival wird erneut der Chor und das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks eine Residenz haben. Sie spielen als Schweizer Premiere Wolfgang Rihms "Requiem-Strophen". "Artiste-in-residence" ist der Dirigent und Musiker Teodor Currentzis. Am Pianofestival zu hören sein werden etwa Leif Ove Andsnes, Evgeny Kissin, Gabriela Montero oder Martha Argerich. (sda)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.