Musikfest in Aesch in vollem Gange

An diesem Wochenende findet in Aesch der 55. Luzerner Kantonale Musiktag statt. Dabei werden 57 Blasmusikvereine mit ihren Konzert- und Parademusikvorträgen musikalisch ihr Bestes geben. Am Samstag fiel eine Bassistin besonders auf.

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Die Exotin am Blasmusiktag: Melanie Regisser mit ihrer Bassgeige. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ)

Die Exotin am Blasmusiktag: Melanie Regisser mit ihrer Bassgeige. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ)

Es ist ein wildes Durcheinander von grossen und kleinen Instrumentenkoffern, die Musiker in bunten Uniformen über das Festgelände der kantonalen Musiktage in Aesch tragen. Einige haben dabei besonders schwer zu schleppen: die Bassisten. Ihre Instrumente überragen jene ihrer Mitbläser nicht nur an Grösse, sondern an Gewicht: 13 Kilo wiegt eine Tuba. Etwa 10 ein Kontrabass.

Musikgesellschaft Gettnau bei der Marschmusik. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ)
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Musikgesellschaft Ballwil. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ)
Musikgesellschaft St. Urban bei der Marschmusik. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ)
Musikgesellschaft Gettnau bei der Marschmusik. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ)
Brass Band Feldmusik Zell bei der Marschmusik. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ)
Brass Band Feldmusik Zell bei der Marschmusik. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ)
Brass Band Feldmusik Zell bei der Marschmusik. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ)
Musikgesellschaft Finsterwald bei der Marschmusik. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ)
Musikgesellschaft Finsterwald bei der Marschmusik. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ)
Musikgesellschaft St. Urban bei der Marschmusik. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ)
Musikgesellschaft Root bei der Marschmusik. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ)
Musikgesellschaft Sörenberg bei der Marschmusik. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ)
Musikgesellschaft Sörenberg bei der Marschmusik. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ)
Musikgesellschaft Sörenberg bei der Marschmusik. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ)
Musikgesellschaft Sörenberg bei der Marschmusik. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ)
Musikgesellschaft Schongau bei der Marschmusik. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ)
Musikgesellschaft Root bei der Marschmusik. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ)
Musikgesellschaft Geuensee bei der Marschmusik. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ)
Musikgesellschaft Doppleschwand bei der Marschmusik. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ)
Musikgesellschaft Flühli bei der Marschmusik. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ)
Musikgesellschaft Flühli bei ihrem Vortrag. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ)
Musikgesellschaft Flühli bei ihrem Vortrag. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ)
Musikgesellschaft Flühli bei ihrem Vortrag. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ)
Musikgesellschaft Sörenberg bei ihrem Vortrag. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ)
Musikgesellschaft Sörenberg bei ihrem Vortrag. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ)
Musikgesellschaft Wauwil bei ihrem Vortrag. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ)
Musikgesellschaft Altishofen auf dem Weg zur Begrüssung. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ)
Werner (links) und Pascal Felber, Feldmusik Luthern. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ)
Feldmusik Malters bei der Besprechung. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ)
Urs Kiener von der Musikgesellschaft Hergiswil b. Willisau (Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ)
OK-Präsident Markus Höltschi. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ)
Juror Thomas Wyss. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ)
Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ

Musikgesellschaft Gettnau bei der Marschmusik. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ)

Zierliche Kontrabassistin

Eine dicke Lippe riskierte Melanie Regisser (32), als sie vor vier Jahren das erste Mal mit ihrem Kontrabass eine Probe der Feldmusik Malters besuchte und meinte: «Ich will bei euch mitmachen.» Damals war das grosse Streichinstrument in Blasmusiken noch überhaupt nicht verbreitet. «Als ich da auftauchte, sorgte ich schon für einige Fragezeichen in den Gesichtern», schmunzelt Regisser. Die zierliche Frau, die sich hinter ihrem imposanten Instrument glatt verstecken könnte, wurde aber schnell in die Feldmusik integriert. Heute erntet sie nur noch manchmal auf der Bühne fragende Blicke: «Es ist halt nach wie vor speziell, einen Kontrabass in einer Blasmusik zu sehen. Und besonders, wenn er von einer Frau gespielt wird.»

Andreas Babst

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Sonntag in der Zentralschweiz am Sonntag.