MUSIKSCHULTAG: Kinder suchen sich ihr Lieblingsinstrument

Im Luzerner Südpol musizierten am Samstag Hunderte Kinder. Dabei konnten sie testen, welches Instrument zu ihnen passt.

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Instrumentenparcours im Südpol Luzern. . Im Bild am Bass Samira Inglin und Musiklehrer Remo Capra. (Bild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Instrumentenparcours im Südpol Luzern. . Im Bild am Bass Samira Inglin und Musiklehrer Remo Capra. (Bild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Es krächzt, fiept und trommelt in den Räumen des Kulturzentrums Südpol. Klar ist: Hier sind keine Profimusiker am Werk, sondern junge Anfänger. Hunderte Kinder sind mit ihren Eltern hierhergeströmt, um herauszufinden, welches Instrument sie lernen möchten. Dafür haben die jungen Musiker die Instrumente gleich selbst ausprobieren können.

Ebenfalls im Südpol zu finden war eine Wanderausstellung der Musikhochschule Luzern sowie des Bundesamtes für Berufsbildung und Technologie. Sie zeigt das Resultat einer Untersuchung an Schweizer und ausländischen Musikschulen, welche sagt: Die Wahl des Instruments ist vom Geschlecht abhängig. «Violin- und Querflötenunterricht werden zirka von 90 Prozent Mädchen besucht», sagt Mirjam Zimmermann, Projektleiterin und Beauftragte für Chancengleichheit an der Musikhochschule Luzern. Schlagzeugunterricht werde dagegen zu 90 Prozent von Knaben besucht.

Andreas Bättig