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MUSIKTHEATER: Salle Modulable: Braucht es einen «Macher» wie beim KKL?

Nach dem doch noch eingetroffenen Millionen-Segen für eine Salle Modulable stellt sich die Frage, wie das Projekt weiter vorangetrieben werden soll.
Hugo Bischof
«Zumindest im Stadtrat muss ein unbedingter Realisierungswille vorhanden sein.» Thomas Held, seinerzeit Gesamkoordinator beim Projekt KKL. (Bild: Archiv Neue LZ / Chris Iseli)

«Zumindest im Stadtrat muss ein unbedingter Realisierungswille vorhanden sein.» Thomas Held, seinerzeit Gesamkoordinator beim Projekt KKL. (Bild: Archiv Neue LZ / Chris Iseli)

Die Millionen für die Salle Modulable sind nun doch noch gekommen. Luzern steht also vor der Realisierung des grössten Kulturprojekts seit dem Kultur- und Kongresszentrums (KKL). Bei dessen Planung wurde ein Gesamtkoordinator eingesetzt – Thomas Held. Der Alt-68er und spätere Direktor der Denkfabrik Avenir Suisse weibelte damals unermüdlich für das KKL.

Braucht es nun für die Salle Modulable einen ähnlichen «Macher»? Thomas Held selbst ist skeptisch: «Man sollte sich am Anfang – und ich denke, es geht hier angesichts der vielen neuen Randbedinungen um einen Neubeginn wie damals 1991 – vielleicht nicht zu sehr auf die Figur eines ‹Magiers› oder ‹Retters› konzentrieren.» Viel wichtiger sei, dass in den politischen Exekutiven ein «unbedingter Realisierungswille» vorhanden sei, so Thomas Held.

Hugo Bischof

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