MUSIKTHEATER: Salle Modulable: Der Stadtrat krebst zurück

Im neuen Musiktheater in Luzern sollen nun doch alle drei Sparten Platz haben. Und 2012 könnte es zur Volksabstimmung kommen.

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Salle Modulable über den Gleisen? Die SVP brachte diesen Vorschlag nochmals aufs Tapet. (Bild Remo Nägeli/Neue LZ)

Salle Modulable über den Gleisen? Die SVP brachte diesen Vorschlag nochmals aufs Tapet. (Bild Remo Nägeli/Neue LZ)

Neben Musiktheater soll es in der Salle Modulable auch Schauspiel und Tanz geben. Das sehe das zurzeit bearbeitete Betriebskonzept im geplanten flexiblen Musiktheatergebäude vor, teilte Luzerns Stadtrat gestern mit. Luzerns Stadtregierung hatte im November 2009 aus Spargründen vorgeschlagen, nur das Musiktheater in die Salle Modulable zu integrieren und die anderen Sparten in die freie Szene auszulagern. Das löste in der Kulturszene breiten Widerstand aus. «Das Projekt hat sich seither weiterentwickelt», sagte Stadtpräsident Urs W. Studer.

Studer begrüsst den «konstruktiven Dialog», der aufgrund des stadträtlichen Vorschlags entstanden sei. Nun gelte es, ein plausibles Betriebsmodell für die Salle Modulable zu entwickeln. «So wird sich zeigen, was künstlerisch sinnvoll und betrieblich sowie finanziell verkraftbar ist.»

Luzerns Stadtrat gab weitere News zur Salle Modulable bekannt. So soll es frühestens 2012, eventuell 2013 eine Volksabstimmung zur Salle Modulable geben.

Hugo Bischof

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Luzerner Zeitung.