MUSIKTHEATERGEBÄUDE: Doch Dreispartentheater in Salle Modulable?

Die geplante Salle Modulable in der Region Luzern soll nicht zum reinen Musiktempel werden. Von den Initianten angedacht ist ein voller Theaterbetrieb während neun Monaten.

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So soll es in der Salle Modulable dereinst aussehen. (Visualisierung pd)

So soll es in der Salle Modulable dereinst aussehen. (Visualisierung pd)

«Die Salle Modulable ist offen auch für Schauspiel und Tanz; in welcher Form, ist noch zu definieren.» Dies sagte Jost Huwyler, Projektleiter der Salle Modulable, am Donnerstag an der Parteiversammlung der FDP im Bahnhof Luzern. Noch im November 2009 hatte Luzerns Stadtrat vorgeschlagen, aus Spargründen nur das Musiktheater in die Salle Modulable zu integrieren und die Sparten Schauspiel und Tanz in die freie Szene auszulagern. Die kulturinteressierte Öffentlichkeit reagierte mit Empörung.

Der auch an der FDP-Versammlung anwesende liberale Stadtrat und Baudirektor Kurt Bieder sagte daraufhin, dass man «durchaus offen für andere Konzepte» sei, sofernsich dadurch die Betriebskosten nicht erhöhen. Dass das Luzerner Theater seine neue Heimat in der Salle Modulable erhält, ist bei den Initianten unbestritten. «Während neun Monaten, von September bis Juni, wäre die Salle Modulable Spielstätte für das Theater, in den Sommermonaten würde sie dem Lucerne Festival dienen», sagte Jost Huwyler. Damit würde der Theaterbetrieb zeitlich gleich wie heute laufen.

Hugo Bischof

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Luzerner Zeitung.