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Enkeltrickbetrügerin in der Stadt Luzern festgenommen

Am Mittwochmorgen gab sich eine 20-jährige Polin als Nichte einer in Luzern wohnhaften Frau aus und verlangte mehrere zehntausend Franken. Sie konnte festgenommen werden.

(pd/lil) Eine in Luzern wohnhafte Frau wurde am Mittwochmorgen angerufen. Am Telefon: Eine junge Frau, welche sich als ihre Nichte ausgab und sagte, dass sie für einen Wohnungskauf mehrere zehntausend Franken benötige. Die beiden vereinbarten, dass die Frau den höchstmöglichen Betrag von der Bank abheben gehe und sich die «Nichte» wieder bei ihr melde. Das vermeintliche Opfer reagierte aber richtig und informierte die Polizei, wie es in einer Mitteilung der Luzerner Polizei vom Donnerstag steht.

Nach einiger Zeit meldete sich ein unbekannter Mann beim vermeintlichen Opfer – er gab sich als Notar der Nichte aus: Seine Sekretärin würde das Geld bei ihr abholen kommen. Nach dem Besuch der angeblichen Sekretärin wurde diese von der Polizei festgenommen, schreibt die Luzerner Polizei weiter. Es handle sich um eine 20-jährige Polin. Die entsprechenden Ermittlungen seien im Gange.

Tipps der Polizei: Schützen Sie sich und andere vor Telefonbetrug!

  • Seien Sie misstrauisch, wenn Sie jemand anruft und erraten lässt, wer am Telefon ist. Stellen Sie Kontrollfragen, die fremde Personen nicht beantworten können, beispielsweise «Wann habe ich Geburtstag?» oder «Wie heisst meine Schwester?».
  • Wenn Sie von jemandem am Telefon unter Druck gesetzt werden: Legen Sie auf. Das ist nicht unhöflich, sondern dient ihrem Schutz.
  • Gehen Sie am Telefon nie auf eine Geldforderung ein.
  • Geben Sie keine persönlichen Daten, Finanzinformationen oder Passwortangaben an vermeintliche Behörden, die sie unaufgefordert anrufen.
  • Halten Sie Rücksprache mit Personen aus ihrem persönlichen Umfeld.
  • Nehmen Sie Warnungen von Bankangestellten ernst und lassen Sie deren Unterstützung zu.
  • Übergeben Sie niemals Bargeld oder Wertsachen an eine Ihnen unbekannte Person.
  • Vorsicht vor falschen Polizisten: Fragen Sie über die Notrufnummer 117 nach, ob es diesen Polizisten tatsächlich gibt.

Hier geht's zur Broschüre «Bei Anruf Betrug» der Luzerner Polizei und hier zum Flyer «Falscher Polizist».

Weitere Infos unter polizei.lu.ch oder bei der schweizerischen Kriminalprävention skppsc.ch.

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