NACH 1:0-SIEG: Polizei will aggressiven Fans die Stirn bieten

Die meisten feierten in Luzern friedlich auf der Strasse. Die Polizei zieht fürs nächste Schweizer Spiel dennoch Konsequenzen.

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Die Polizei hält am Schwanenplatz eine Spur für den öffentlichen Verkehr frei. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Die Polizei hält am Schwanenplatz eine Spur für den öffentlichen Verkehr frei. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Einige Personen versuchten nach dem 1:0-Sieg der Schweiz über Spanien am Schwanenplatz die Fahrbahn Richtung Bahnhof und auch die Gegenfahrbahn zu blockieren. «Das war bisher noch nie der Fall», sagt Ernst Röthlisberger, Chef Sicherheitspolizei im Interview mit der Neuen Luzerner Zeitung. «Wir haben versucht, die teilweise stark alkoholisierten Personen von ihrem Vorhaben abzubringen.» Einige Leute reagierten trotzdem aggressiv auf die Anweisungen der Polizei.

Beim nächsten Schweizer Spiel könnte die Vorgehensweise der Polizei geändert werden: «Wir überlegen uns zurzeit eine Möglichkeit, noch vermehrt deeskalierend zu wirken. Szenenkenner sprechen die bekannten Fussballfans direkt mit Namen auf ihr Verhalten an», sagt Röthlisberger.

Run auf Leibchen
Nach dem 1:0-Sieg findet ein grosser Run auf die Fussball-Leibchen statt. Ochsner Sport verkaufte am Donnerstag fünfmal mehr Trikots als gewöhnlich. Der Renner ist das Leibchen von Gelson Fernandes.

Roger Rüegger

Das ausführliche Interview lesen Sie am Freitag in der Neuen Luzerner Zeitung.

HINWEIS:
Ernst Röthlisberger ist Chef Sicherheitspolizei Stadt. Er war Einsatzleiter der Luzerner Polizei bei der Siegesfeier am Mittwochabend.