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Nach der Demission des Wikoner Gemeindepräsidenten: Zwei frühere SP-Gemeinderäte prüfen ihr Comeback

Aktuell ist die SP im Wikoner Gemeinderat nicht vertreten. Mit Blick auf die beiden frei werdenden Sitze könnte sich dies aber schon bald ändern.
Evelyne Fischer
Gehörten bis Mitte 2017 dem Wikoner Gemeinderat an und prüfen nun eine Rückkehr: Roger Wymann und Esther Ammann Wilsch. (Bild: Corinne Glanzmann, 6. Mai 2012)

Gehörten bis Mitte 2017 dem Wikoner Gemeinderat an und prüfen nun eine Rückkehr: Roger Wymann und Esther Ammann Wilsch. (Bild: Corinne Glanzmann, 6. Mai 2012)

Mit der Demission von Gemeindepräsident René Wiederkehr (parteilos), der für unsere Zeitung nicht erreichbar ist, und jener des Schulverwalters Markus Dietrich (parteilos) werden im Wikoner Gemeinderat zwei Sitze frei. Dazu machen sich die Parteien Gedanken: «Die SP erhebt keinen Sitzanspruch, ist aber bereit, mitzuhelfen», sagt Sprecher Roger Wymann auf Anfrage. Man begrüsse den Rücktritt von René Wiederkehr. «So kann ein Neuanfang gelingen.»

Gibt Roger Wymann, der von 2006 bis Mitte 2017 dem Gemeinderat angehörte, allenfalls ein Comeback? Er überlege es sich – wie auch Esther Ammann, die 2012 in den Rat gewählt wurde und zeitgleich mit Wymann zurücktrat. Aufgrund der vielen Wechsel auf der Verwaltung liesse sich mit bewährten Kräften «Ruhe» reinbringen, sagt Roger Wymann von der SP.

«So oder so wäre es sinnvoll, mögliche Kandidaturen an einem überparteilichen runden Tisch zu besprechen.»

Drei Parteien streben gemeinsame Lösung an

Offen für ein solches Gespräch sind CVP und SVP: «Es wird ohnehin kein leichtes Unterfangen werden, Kandidaten für dieses Gremium zu finden», sagt CVP-Präsidentin Rosmarie Brunner. Wiederkehrs Rücktritt war für sie mit Blick auf die Ereignisse der letzten Monate «nachvollziehbar und keine Überraschung».

Die SVP, die mit der SP in einem offenen Brief Wiederkehrs Rücktritt gefordert hat, nimmt die Demission «im positiven Sinn zur Kenntnis und konzentriert sich nun ebenfalls auf einen Neuanfang», sagt Präsident Silvan Schütz.

FDP-Ortsparteipräsident Andreas C. Brändle bedauert die Rücktritte, will nun aber vorwärts schauen: «In einem Dorf müssen wir Sachpolitik betreiben, das Parteibüchlein hat zweite Priorität.»

Vizepräsidentin erhält gutes Zeugnis

Was die Umfrage weiter zeigt: Würde sich Vizepräsidentin Michaela Tschuor (CVP) fürs Präsidium aufstellen lassen, wäre ihr nebst dem Rückhalt ihrer Partei auch der Support von SP und SVP sicher. So sagt etwa Silvan Schütz von der SVP:

«Sie ist kompetent und bewies an der letzten Gemeindeversammlung auch das nötige Fingerspitzengefühl.»

Zurückhaltend gibt sich die FDP. Andreas C. Brändle sagt: «Aufgrund einer geleiteten Versammlung kann ich ihren Leistungsausweis nicht beurteilen.»

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