NACH EKLAT: Zahlreiche Paraplegiker-Gönner springen ab

Der Aufruhr in der Schweizerischen Paraplegiker-Stiftung hat Folgen: Hunderte von Gönnern haben in den letzten Wochen ihren Austritt angedroht oder bekannt gegeben.

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Das Paraplegiker-Zentrum in Nottwil aus der Luft. (Archivbild Eveline Bachmann/Neue LZ)

Das Paraplegiker-Zentrum in Nottwil aus der Luft. (Archivbild Eveline Bachmann/Neue LZ)

Dies sagt Heinz Frei, Präsident der Gönnervereinigung der Paraplegiker-Stiftung, gegenüber der Zeitung «Sonntag», wie es in einer Vorabmeldung heisst. «Über 90 Prozent geben als Grund die Bezüge von Bruno Frick an, einige nerven sich auch über die Wiedereinstellung von Guido Zäch», sagt der bekannte Rollstuhlspitzensportler. Frei will nun die Aufsicht gegenüber dem Stiftungsrat verstärken. Allenfalls müsse das Entschädigungsreglement überarbeitet werden.

Wie am Samstag bekannt wurde, verlässt Direktionspräsident Luca Stäger die Stiftung Ende Juni 2010 (siehe Artikelverweis). Frick stellt weitere Abgänge aus der Geschäftsleitung in Abrede. Doch im Paraplegiker-Zentrum kursiert der Name Matthias Pfammatter, des bisherigen Leiters Zentrale Dienste, wie «Sonntag» in Erfahrung gebracht haben will. Er werde degradiert, wie Fricks Sprecher Andreas Bantel bestätigt habe.

scd