Nach Kältewelle kommt endlich der Frühling

Jetzt wird Glacé gegessen – obwohl noch anfangs Februar die Temperaturen im zweistelligen Minusbereich lagen.

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Jeanine Barmettler (links) und Manuela Bachmann essen in ihrer Schulpause am See zu Mittag. (Bild: Maria Schmid/Neue LZ)

Jeanine Barmettler (links) und Manuela Bachmann essen in ihrer Schulpause am See zu Mittag. (Bild: Maria Schmid/Neue LZ)

Der Frühling ist da! Bei milden Temperaturen von 9 bis 12 Grad flanieren unzählige Leute am Luzerner Quai entlang. Am Reussufer sind über den Mittag kaum freie Aussensitzplätze bei den Cafés und Restaurants zu finden. Hans Schaller (72), Betriebsleiter des «dieci Gelati & Caffè» kommt gar nicht aus dem Staunen heraus: «Es ist, als hätte ein Schalter gekippt. Bei der Kälte vor zwei Wochen lief nichts, jetzt verkaufen wir schon Glacé.»

In der Stadt Luzern war der 4. Februar mit minus 13,8 Grad der kälteste Tag dieses Winters. Für Freitag prognostiziert Meteo Schweiz Temperaturen von bis zu 16 Grad – ein Unterschied von knapp 30 Grad Celsius. «Das kommt nur etwa alle 30 Jahre vor», sagt Meteo Schweiz Klimatologe Stephan Bader. Temperatursprünge seien im Mittelland aufgrund der ständigen Wechsel der Luftströmungen zwar nicht unüblich, aber: «Einen so extremen Temperatursprung von rund 30 Grad konnte es nur im Zusammenhang mit der exklusiven Kälteperiode diesen Februar geben.»

Aleksandra Mladenovic

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