Nach Nein an der Urne: Beromünster befragt seine Stimmbürger

Mit 53 Prozent Nein-Stimmen wurde die Revision der Ortsplanung Mitte Mai abgelehnt. Nun möchte der Gemeinderat die Gründe eruieren – mit einer breit angelegten Umfrage.

Niels Jost
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Das Gemeindehaus von Beromünster.

Das Gemeindehaus von Beromünster.

Bild: Boris Bürgisser (1. Juli 2020)

Die Ortsplanungsrevision erlitt Schiffbruch an der Urne. 53 Prozent der Stimmbürger von Beromünster lehnten die komplexe Vorlage am 17. Mai ab. Über die Gründe lässt sich nur spekulieren. Deshalb möchte der Gemeinderat nun untersuchen, woran es gelegen hat. Dafür hat er diese Woche alle Stimmberechtigte angeschrieben, wie er mitteilt.

Die Umfrage führt das auf Politik- und Sozialforschung spezialisierte Institut GFS aus Bern durch. Bis Ende August ­haben die Stimmbürger Zeit, ihre Meinung zur Ortsplanung schriftlich oder online kundzutun. Ziel sei es, 1000 Rückmeldungen zu erhalten. Die Resultate sollen im Herbst 2020 publiziert werden. Gleichzeitig möchte der Gemeinderat dann über die Organisation und den weiteren Zeitplan für die neue Ortplanungsrevision informieren. Diese muss spätestens bis Ende 2023 unter Dach und Fach sein – so wollen es die übergeordneten Gesetze.

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