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Kommentar

Nach Schulhaus-Abstimmung: Reiden muss eine weitere Spielball-Politik verhindern

Roseline Troxler, Redaktorin Ressort Kanton Luzern, über das knappe Ja zum Schulhausneubau in Reiden.
Roseline Troxler
LZ-Redaktiorin Roseline Troxler

LZ-Redaktiorin Roseline Troxler

Reiden erhält grünes Licht für ein neues Schulhaus. Der Entscheid der Stimmbürger fiel zwar relativ knapp aus, doch mit dem Ja zum Kredit geht ein langwieriger Prozess zu Ende. Noch vor gut drei Jahren wurde einem ähnlichen, teureren Vorhaben eine Abfuhr erteilt.

Die 44 Prozent Nein-Stimmen zeugen nicht davon, dass die Reider von dieser Variante restlos überzeugt sind. Wohl waren viele der Ansicht, dass Schüler und Lehrer nicht länger Leidtragende des schwierigen politischen Klimas sein dürfen.

Mit dem Entscheid kann ein Thema endlich abgeschlossen werden, das Reiden seit Jahren beschäftigt. Das Klima zwischen den Parteien und der IG Reiden muss sich verbessern. Nun ist es an der Zeit, vorwärts zu schauen. Auf den Gemeinderat wartet viel Arbeit. Das Vertrauen innerhalb des Gremiums muss wiederhergestellt werden. Es ist zu hoffen, dass die geplante Mediation dazu beiträgt.

Denn die Herausforderungen, die auf Reiden warten, sind immens. Um die Finanzen steht es schlecht, die Verschuldung wird weiter steigen. Deshalb ist es entscheidend, dass weitere Projekte, etwa die Badi-Sanierung, nicht wieder zum politischen Spielball werden.

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