Nach Unfall: Bugano-Chef muss Busse zahlen

Mitte März ist an einer Feier in Oensingen (SO) ein Feuerwerkskörper der Firma Bugano aus Neudorf am Boden explodiert. Der Chef der Firma muss nun eine bedingte Geldstrafe von 12'000 Franken zahlen.

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Feuerwerk am Luzerner fest über dem Seebecken. (Bild: Philipp Schidli/Neue LZ)

Feuerwerk am Luzerner fest über dem Seebecken. (Bild: Philipp Schidli/Neue LZ)

Der Unfall ereignete sich am 17 März an der Sonnwendfeier in Oensingen. Die Firma Bugano aus Neudorf will die grösste aller Feuerwerkbomben zünden, diese explodiert jedoch noch am Boden. Stahlteile fliegen durch die Luft und zwei Dächer werden beschädigt. Nur mit viel Glück gab es keine Verletzten.

Busse akzeptiert

Wie das Regionaljournal Zentralschweiz von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) am Montag mitteilt, sei der Zwischenfall rechtlich nun abgeschlossen: Die Bundesanwaltschaft habe den  Leiter der Firma per Strafbefehl zu einer bedingten Geldstrafe von 12'000 Franken und einer Busse von 4500 Franken verurteilt. Der Straftatbestand lautet «Gefährdung durch Sprengstoffe ohne verbrecherische Absicht». Auf Anfrage von SRF erklärt der Verurteilte, dass er diesen Strafbefehl akzeptiere.

Unfall nachstellen

Abgeschlossen sei die Sache damit aber nicht. Die genaue Ursache sei nämlich noch nicht genau geklärt. Solange keine absolute Sicherheit über den Unfallhergang herrsche, werde das Produkt aus Japan nicht mehr eingesetzt. Zur Aufklärung soll der Unfall nun auf einem Testgelände nachgestellt werden.

bep