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Interview

Nach verpasster Wahl ins VCS-Präsidium: Töngi will für Luzern kämpfen

Der Krienser Grüne-Nationalrat Michael Töngi hat am Samstag die Wahl zum Präsidenten des Verkehrs-Clubs Schweiz knapp verpasst. Dafür ist er in den VCS-Zentralvorstand gewählt worden. Das sei auch eine Chance, sagt er im Interview.
Niels Jost
Grüne-Nationalrat Michael Töngi (51) ist neu im elfköpfigen Zentralvorstand von VCS Schweiz. (Bild: Corinne Glanzmann (Luzern 8. Dezember 2017))

Grüne-Nationalrat Michael Töngi (51) ist neu im elfköpfigen Zentralvorstand von VCS Schweiz. (Bild: Corinne Glanzmann (Luzern 8. Dezember 2017))

Er hätte der erste Luzerner Präsident des Verkehrs-Club Schweiz (VCS) werden können: Michael Töngi (51). Doch der Grüne-Nationalrat aus Kriens wurde an der Delegiertenversammlung am Samstag in Cham ganz knapp nicht gewählt. Töngi erhielt von den Delegierten 38 Stimmen, der schliesslich gewählte St. Galler SP-Kantonsrat Ruedi Blumer (61) deren 41. Im Interview erklärt Töngi, was für die Wahl gefehlt hat.

Michael Töngi, Sie haben die Wahl zum VCS-Präsidenten knapp verpasst. Sind Sie enttäuscht?

Selbstverständlich bin ich enttäuscht. Ich habe mich sehr um das Amt bemüht, habe viele Sektionen besucht, Gespräche geführt und mir Gedanken zur Leitung des Verbands gemacht.

Woran hat es dann gelegen, dass die Delegierten nicht Sie, sondern Ruedi Blumer gewählt haben?

Ich habe erwartet, dass es eine ganz knappe Wahl wird. Die Delegierten haben nun offenbar Ruedi Blumers bisherige, vierjährige Mitgliedschaft im VCS-Zentralvorstand höher gewichtet als meine Verknüpfungen als Nationalrat in Bern.

Vor der Versammlung wurde kritisiert, Sie hätten nicht genügend Zeit für das VCS-Mandat. War dies ausschlaggebend?

Ja, dieses Argument wurde an der Delegiertenversammlung genannt. Und tatsächlich wird Ruedi Blumer als frühpensionierter Schulleiter mehr Zeit haben als ich als Nationalrat. Allerdings hätte ich mir ohne Frage das nötige 20-Prozent-Pensum für das VCS-Präsidium freibehalten. Aus meiner Sicht sollte ein Präsidium auch nicht mehr Zeit beanspruchen, schliesslich ist ein Verbandspräsident kein Angestellter.

Obwohl Sie nicht ins VCS-Präsidium gewählt wurden, schafften Sie die Wahl in den elfköpfigen Zentralvorstand, das strategische Führungsorgan des VCS. Was erwartet Sie in diesem Amt?

Das wird eine sehr spannende Aufgabe. Da ich in der nationalrätlichen Verkehrskommission sitze, bin ich an der Quelle des Geschehens und kann die politischen Debatten und Anliegen direkt im VCS einbringen – und umgekehrt. Zudem kann ich unsere Region vertreten, was ich als nationaler Präsident nicht hätte machen können.

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