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Nach Veruntreuung: Gemeindepräsident von Hohenrain darf Präsidium behalten

Die publik gewordene Veruntreuung von Geldern durch den Hohenrainer Gemeindepräsidenten Herbert Schmid innerhalb seines Job als Dozent hat keine Auswirkungen auf sein Amt bei der Gemeinde. Dies hat der restliche Gemeinderat an einer ausserordentlichen Sitzung beschlossen.
Susanne Balli
Herbert Schmid, Gemeindepräsident Hohenrain

Herbert Schmid, Gemeindepräsident Hohenrain

Der CVP-Gemeindepräsident von Hohenrain, Herbert Schmid, darf weiterhin auf die Unterstützung der Gemeinde zählen. Der Vorfall am Berufsbildungszentrum für Natur und Ernährung (BBZN) Hohenrain, wo Schmid Geld im mittleren vierstelligen Bereich unterschlagen hat, hat keine Konsequenzen für sein Amt als Gemeindepräsident. Dies hat der restliche Gemeinderat an einer ausserordentlichen Sitzung am Freitag beschlossen.

In einem Communiqué schreibt der Gemeinderat, die Vorfälle beträfen eine arbeitsrechtliche Angelegenheit, die zwischen Schmid und seinem Arbeitgeber, dem Berufsbildungszentrum Natur und Ernährung, geklärt seien. «In seiner Funktion als engagierter Gemeindepräsident hat sich Herbert Schmid korrekt verhalten». Es bestehe daher für den Gemeinderat kein weiterer Handlungsbedarf. Allerdings werden die weiteren Gemeinderatsmitglieder «auf Wunsch von Herbert Schmid» bis zur Sommerpause anstehende Repräsentationsaufgaben übernehmen. Herbert Schmid führe seine Ressortaufgaben weiter.

Schmid selber äusserte sich gegenüber unserer Zeitung schriftlich, der Fall stehe nicht in Verbindung mit seinem öffentlichen Amt als Gemeindepräsident.

Herbert Schmid ist seit über 20 Jahren als Dozent beim BBZN Hohenrain tätig. In dieser Funktion hat er Geld in einem mittleren vierstelligen Bereich unterschlagen, wie Christof Spöring, Dienststellenleiter Berufs- und Weiterbildung Kanton Luzern bestätigte. Da sich Schmid kooperativ gezeigt und das Geld zurückbezahlt hat, wurde er nicht freigestellt. Er hat aber per Ende Schuljahr selber seinen Job beim BBZN gekündigt. Der Kanton sieht von einer Anzeige ab, da Schmid ein langjähriger, verdienter Mitarbeiter beim BBZN sei, und die Sache schnell bereinigt gewesen sei.

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