Nach zwei tödlichen Unfällen wird reagiert

An der Moosstrasse in Luzern ereigneten sich innert einer Woche zwei tödliche Unfälle. Die Stadt solle nun reagieren, fordern Anwohner und die SP.

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Anwohner und linke Politiker fordern, dass das Tempo auf der Moosstrasse (im Bild auf der Höhe Helvetiagarten) gedrosselt wird. (Bild: Eveline Beerkicher/Neue LZ)

Anwohner und linke Politiker fordern, dass das Tempo auf der Moosstrasse (im Bild auf der Höhe Helvetiagarten) gedrosselt wird. (Bild: Eveline Beerkicher/Neue LZ)

«Wie können besonders gefährdete Fussgänger wie Kinder und ältere Menschen besser geschützt werden?», fragt SP-Grossstadträtin Luzia Vetterli den Stadtrat in einem Postulat. Hintergrund sind die beiden tödlichen Unfälle von Fussgängern auf der Moosstrasse am Dienstag dieser Woche und am Mittwoch vergangener Woche. Deren genaue Umstände sind noch nicht geklärt.

Die beiden tragischen Unfälle sind zurzeit Stadtgespräch Nummer eins. Eine Gruppe besorgter Bürger sammelt Unterschriften für eine Petition an den Stadtrat. Ihre Forderung ist klipp und klar: «Ab sofort Tempo 30 an der Moosstrasse und der Bundesstrasse.»

Auch die betroffenen Quartiervereine machen sich Gedanken zur prekären Verkehrssituation – aber nicht erst seit den beiden tödlichen Unfällen. Schon Anfang Mai ging ein Schreiben an den Stadtrat, in dem auf die Probleme wegen des zunehmendenVerkehrs hingewiesen wird.

Stadträtin Stämmer will die Anliegen der Quartiere anhören: «Wir tun alles, um die Situation zu verbessern.»

Hugo Bischof/ks

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Luzerner Zeitung.