NACHFOLGE: CVP diskutiert über Bundesratskandidaten

Die CVP will die Wahlchancen möglicher Kandidaten für eine Nachfolge von Bundesrat Pascal Couchepin bei den anderen Parteien klären. Der Wahlausschuss tagte in Luzern.

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Ständerat Konrad Graber. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Ständerat Konrad Graber. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Entsprechende Gespräche fänden in den nächsten Tagen statt, teilte die Fraktion nach einer Sitzung vom (heutigen) Donnerstag mit. Der Ausschuss unter der Leitung von Ständerat Konrad Graber erachte den Anspruch auf einen zweiten CVP-Bundesratssitz als legitim und das Einhalten der Konkordanz als zentral. Er werde der Fraktion deshalb beantragen, «mit einer geeigneten Persönlichkeit zur Bundesratsersatzwahl anzutreten», hiess es.

Die Gespräche mit potenziellen Kandidaten sollen bis Mitte August abgeschlossen sein. Am 28. August will die CVP-EVP-GLP-Fraktion definitiv entscheiden, ob sie ins Rennen für die Wahl vom 16. September steigt. Eine allfällige Kandidatur soll am 8. September bekannt gegeben werden.

Bisher hat sich bei der CVP noch niemand zu einer Kandidatur bereit erklärt. Mit Spannung erwartet wird insbesondere der Entscheid des Freiburger Ständerats Urs Schwaller, dem die besten Chancen eingeräumt werden. Unterdessen wurden auch parteiinterne Stimmen laut, die von einer Kampfkandidatur gegen die FDP bei der Ersatzwahl abraten.

ap