NACHGEFRAGT: Vorweihnachtszeit: Polizei plant keine separaten Alkoholkontrollen

In der Vorweihnachtszeit fliesst nicht selten der Alkohol. Wir fragen bei Urs Wigger, Sprecher der Luzerner Polizei, nach, wie die Polizei in dieser Zeit vorgeht.

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Urs Wigger, macht die Luzerner Polizei jetzt verstärkt Alkoholkontrollen?

Wir führen keine separaten Alkoholgrosskontrollen durch, sondern nehmen sie im Rahmen der üblichen Patrouillentätigkeit vor.

Die Zentralschweizer Polizeikorps haben Anfang Dezember die Kampagne «Wer fährt, trinkt nicht» gestartet. Halten sich die Autofahrer daran?

Die Kampagne ist derzeit noch am Laufen. Eine erste Auswertung für die gesamte Zentralschweiz erfolgt in wenigen Tagen.

Neu gilt schweizweit nicht mehr ein Wert von 0,5 Promille, sondern 0,25 Milligramm pro Liter. Ist das nicht irritierend?

Ich glaube, die Umgewöhnung wird bei den Leuten noch ein bisschen dauern. Grundsätzlich kann man sagen: Neue Messmethode – unveränderte Regeln. Der neue Wert «Milligramm pro Liter mal zwei» ergibt den bisher bekannten Promillewert. Generell ratsam ist, auf Alkohol zu verzichten, wenn man fährt.

Welche Alternativen bieten sich für die Heimreise?

Eine ganze Menge: vom ÖV über das Taxi und Fahrgemeinschaften bis zum Dienst Nez Rouge.

Gibt es auch Konsequenzen, wenn bei der Kontrolle der Alkoholwert knapp unter der erlaubten Höchstmarke liegt?

In der Regel nicht. Aber wie der Slogan sagt: «Wer fährt. trinkt nicht.» Nüchtern fahren ist auf jeden Fall die beste Wahl.

avd