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NACHGEFRAGT: Wann wird die Salle Modulable eröffnet?

Die Luzerner Stadträtin Ursula Stämmer beantwortet erste Fragen, die sich der Luzerner Bevölkerung anlässlich des positiven Gerichtsentscheids auf Bermuda stellen.
Robert Knobelrobert Knobel
Stadträtin Ursula Stämmer vor dem Schulhaus Staffeln in Reussbühl, Luzern. (Bild: Boris Bürgisser / Neue LZ)

Stadträtin Ursula Stämmer vor dem Schulhaus Staffeln in Reussbühl, Luzern. (Bild: Boris Bürgisser / Neue LZ)

Ursula Stämmer, nach dem Urteil aus Bermuda geht es jetzt darum, eine Machbarkeitsstudie auszuarbeiten. Was wird in dieser Studie drinstehen?

Ursula Stämmer: Bis Ende 2015 wollen wir ziemlich genau sagen können, was inhaltlich im neuen Theater geschehen soll und wie es finanziert werden soll – sowohl im Unterhalt als auch im Betrieb.

Wird bis Ende 2015 der Standortentscheid gefallen sein?

Stämmer: Sagen wir es so: Ich gehe davon aus, dass wir bis dann einen grossen Schritt weiter sind. Es gibt ja ohnehin nicht viele Standorte, welche das Kriterium «Fussdistanz zum KKL» erfüllen. Natürlich wird auch die Stimmbevölkerung mitentscheiden.

Worüber werden die Stimmberechtigten genau abstimmen können?

Stämmer: Ich gehe davon aus, dass wir den Bürgern dereinst einen konkreten Standort vorlegen können und dass sie andererseits über einen Betriebsbeitrag abstimmen können.

Wann?

Stämmer: Realistischerweise nicht vor Ablauf der Frist Ende 2015. Aber das ist auch nicht entscheidend. Es genügt, wenn wir im Rahmen der Machbarkeitsstudie in etwa sagen können, welches Projekt wir dem Volk vorlegen wollen.

Welche nächsten Schritte planen nun Stadt und Kanton Luzern?

Stämmer: Wir sind seit einem Jahr an der Planung der Neuen Theater-Infrastruktur (NTI). NTI hat den Begriff der Salle Modulable abgelöst. Aufgabe von Stadt und Kanton Luzern ist nun, alle notwendigen Informationen für die Machbarkeitsstudie zur Verfügung zu stellen.

Wer hat bei der Machbarkeitsstudie den Lead?

Stämmer: Die Stiftung Salle Modulable, welche die Studie am Ende ja auch dem Butterfield Trust vorlegen muss, trägt die Hauptverantwortung. Stadt und Kanton müssen aber gleichzeitig eine aktivere Rolle spielen als bisher, weil wir ja Konkretes über das Projekt vorlegen müssen.

Sie sagen, Sie seien seit einem Jahr am Planen. Viel Konkretes hat man bisher aber nicht erfahren.

Stämmer: Wir sind mit Hochdruck am Arbeiten und werden das Projekt NTI in den nächsten Monaten weiter vorantreiben.

Wenn Politiker und Öffentlichkeit erst Ende 2015 über das weitere Vorgehen informiert werden, besteht die Gefahr, dass dann das Gerangel erst recht losgeht – beispielsweise um den Standort. Die Salle Modulable droht zur Never Ending Story zu werden.

Stämmer: Sehen Sie, wir haben die Chance, viel Geld für ein neues Theater zu erhalten. Irgendwann muss man Farbe bekennen: Wollen wir es, oder wollen wir es nicht? Ich glaube nicht, dass die Debatte noch jahrelang weitergehen wird.

Ihre Prognose: Wann wird das neue Theater eröffnet?

Stämmer: Ich rechne damit, dass zumindest der Entscheid dafür vor 2018 fallen wird.

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