NACHGEFRAGT: Was machen Sie mit Bruder Fritschi?

Die Basler Zunft zu Safran hat vor der Fasnacht Bruder Fritschi nach Basel entführt. Wir fragten bei Lukas Stutz, dem Meister der Basler Zunft, wie es Fritschi geht.

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Der entführte Bruder Fritschi wurde am Schmutzigen Donnerstag durch Luzerns Strassen geführt. (Bild Keystone)

Der entführte Bruder Fritschi wurde am Schmutzigen Donnerstag durch Luzerns Strassen geführt. (Bild Keystone)

Lukas Stutz, wie geht es unserem Bruder Fritschi? Was treiben die Basler mit ihm?

Lukas Stutz: Es geht ihm sehr gut, er freut sich auf die Basler Fasnacht! Er ist im Zunfthaus gut untergebracht, euer Fritschi wird nicht wie ein Gefangener behandelt, sondern wie ein Ehrengast.

Eure Basilea hat Bruder Fritschi bezirzt, so dass ihr ihn entführen konntet. Hatte er denn bis jetzt die Möglichkeit, Basilea zu treffen?

Stutz: Bis jetzt noch nicht, doch er wird am Morgenstreich die Gelegenheit bekommen, mit Basilea Kontakt aufzunehmen.

Wann wird Bruder Fritschi der Öffentlichkeit vorgeführt?

Stutz: Er wird den Morgenstreich auf dem Balkon des Rathauses mitverfolgen. Am Aschermittwoch wird er mit seiner Ehrengarde die Basler Zunft zu Safran begleiten und die anderen Zünfte besuchen.

Wann kommt Bruder Fritschi zurück?

Stutz: Am 20. September werden die Luzerner Bruder Fritschi nach Luzern zurückholen, wir Basler werden die Rückkehr mit den Luzernern zusammen feiern.

stv