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NAHRUNGSMITTEL: Hochdorf-Rendite nimmt Fahrt auf

Der Milchverarbeiter kommt mit den organisatorischen und strategischen Anpassungen gut voran. Im letzten Jahr ging zwar die Verkaufsmenge bei Hochdorf zurück, der Umsatz blieb jedoch stabil, und der Reingewinn stieg deutlich an.
Hochdorf verarbeitete letztes Jahr 741 769 Tonnen Milch, Rahm, Molke und Milchpermeat. (Bild: Dominik Wunderli (22. November 2016))

Hochdorf verarbeitete letztes Jahr 741 769 Tonnen Milch, Rahm, Molke und Milchpermeat. (Bild: Dominik Wunderli (22. November 2016))

Zum erfreulichen Resultat habe vor allem das Schweizer Geschäft beigetragen, schreibt Hochdorf in einer Mitteilung vom Montag. Die ausländischen Werke bekamen demnach den raueren Wind des internationalen Milchmarktes zu spüren.

Die guten Ertragszahlen wären ohne die 2014 eingeleiteten organisatorischen und strukturellen Anpassungen nicht erzielbar gewesen, heisst es weiter in der Mitteilung. Der damals gewählte Weg mit dem Fokus auf die drei Geschäftsbereiche, mit teilweise eigener Logistik vor Ort in Sulgen, mit der Anpassung des Produktsortiments und mit verschiedenen weiteren Massnahmen erweise sich als richtig.

Im Vergleich zum Vorjahr arbeitete Hochdorf deutlich profitabler. Vom Umsatz blieben 4,1 Prozent als EBIT übrig, 2015 waren es noch 3,7 Prozent. Damit hat das Unternehmen das selbstgesteckte Ziel erreicht.

Ein Hinweis darauf, dass Hochdorf vermehrt teurere Produkte absetzen konnte, findet sich im Vergleich von Umsatz und verkaufter Menge. Die verkaufte Menge sank zwar um 2,6 Prozent. Der Umsatz blieb jedoch stabil bei 551,5 Millionen Franken. Das ist laut Hochdorf vor allem höheren Umsätzen mit Babynahrung zu verdanken ist.

Allerdings bremsen derzeit noch Kapazitätsengpässe das wachstumsstarke Baby-Care-Geschäftsfeld aus. Ab spätestens dem zweiten Quartal 2018 würden zusätzliche Produktionskapazitäten zur Verfügung stehen, kündigte Hochdorf an. (sda)

Visualisierung Umsatz 2016 beim Milchverarbeiter. (Bild: Hochdorf; Grafik: Lea Siegwart)

Visualisierung Umsatz 2016 beim Milchverarbeiter. (Bild: Hochdorf; Grafik: Lea Siegwart)

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