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NAPFGEBIET: Autostopp per SMS geht in die zweite Versuchsphase

Taxito geht in eine zweite Testphase. Das Mitfahrsystem, das privaten Fahrzeugen Mitfahrer vermitttelt – oder umgekehrt – hat im ersten Versuchsjahr in der Region Luthern/Willisau/Zell täglich zwei Passagieren zu einer Mitfahrt verholfen.
Einer der Taxito-Punkt ist bei der Postauto-Haltestelle «Post» in Luthern Dorf. (Bild: PD)

Einer der Taxito-Punkt ist bei der Postauto-Haltestelle «Post» in Luthern Dorf. (Bild: PD)

Seit Juni 2015 testet der Verkehrsverbund Luzern (VVVL) im Luzerner Napfgebiet das Mitfahrsystem Taxito: Das über mobile Kommunikation gesteuerte System vermittelt Personen, die an bestimmten Haltestellen warten, eine Mitfahrgelegenheit in einem Privatwagen.

Der Pilotversuch habe gezeigt, dass die erstmalig eingesetzte Technik funktioniere, schreibt der VVL in einer Mitteilung. Durchschnittlich nutzten zwei Personen die Möglichkeit, sich an einer der fünf Haltestellen in den Gemeinden Luthern, Willisau und Zell zu einem gewünschten Zielort mitnehmen zu lassen.

Der VVL möchte nun eine zweite Testphase bis Mitte 2017 durchzuführen. Nachdem im ersten Versuchsjahr das System technisch vorangebracht worden ist, will man jetzt wissen, wie zusätzliche Fahrgäste und Fahrer gewonnen werden können. Unter anderem soll deshalb die Kommunikation intensiviert und die Integration in den regulären öV verbessert werden. Der VVL wird voraussichtlich auf den Fahrplanwechsel vom Dezember 2017 über die definitive Einführung von Taxito entscheiden.

Das Luzerner Napfgebiet war die erste Testregion für Taxito. Neu ist es auch in der Gemeinde Grossdietwil und in der Region La Chaux-de-Fonds/Le Locle/Morteau (F) in Betrieb.

pd/cv

Mitfahren an der leuchtenden Haltestelle

Verantwortlich für die Durchführung des Pilotversuches ist das Berner Unternehmen Taxito AG. Dieses betreibt elektronisch gesteuert Haltestellen-Tafeln. An diesen Punkten kann jede Person, die ein Handy besitzt, ohne Voranmeldung seinen Fahrwunsch an Taxito übermitteln. Er wählt aus den vorgegebenen Zielen, die auf der Anzeigetafel angegeben sind, eines aus. An der Tafel leuchtet danach die gewünschte Destination auf, welche für jeden vorbeifahrenden Automobilisten sichtbar ist. Dieser kann nun ebenfalls ohne jede Voranmeldung den Fahrgast gegen eine kleine Entschädigung zu seinem Ziel bringen.

Abgerechnet wird die Fahrt über das Handy. Beim Testlauf im Kanton Luzern kostet eine Fahrt den Passagier pauschal zwei Franken. Davon geht ein Franken an den Fahrer. Die andere Hälfte sind Inkasso- und Vermittlungsgebühren etwa für die Mobilfunkbetreiber und die Taxito AG. Wer das Angebot immer wieder nutzt, kann sich auf einer App registrieren. Dann kostet die Fahrt noch 1.50 Franken.

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