NATIONALRAT: CVP: Dicke Luft in der Surseer Amtspartei

Die CVP-Amtspartei Sursee schlägt nur zwei ihrer drei Kandidaten für den Nationalrat vor. Das Nachsehen hat der Chefarzt am Luzerner Kantonsspital in Sursee, Adrian Schmassmann.

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Adrian Schmassmann will in den Nationalrat. (Archivbild Neue LZ)

Adrian Schmassmann will in den Nationalrat. (Archivbild Neue LZ)

Es herrscht angespannte Stimmung in der CVP Amt Sursee. Grund ist die Ausmarchung der Nationalratskandidaten. Zuhanden der Kantonalpartei nominiert wurden Hilmar Gernet (Schenkon) und Leo Müller (Ruswil), beides auch Kantonsräte. Das Nachsehen hatte der Eicher Gemeindepräsident und ebenfalls Kantonsrat Adrian Schmassmann.

Mehrere Delegierte sind irritiert über den Hergang der Nomination. «Der Vorstand der Amtspartei hat empfohlen, alle Kandidaten zu nominieren», sagt Schmassmann (57). «So wurde im oberen Sempacherseegebiet nicht gross mobilisiert, und es waren viele Leute in dem Gebiet in den Herbstferien.» Auf den Antrag von Delegierten aus Schenkon und Oberkirch entschied die Amtspartei, nur zwei von drei Kandidaten vorzuschlagen – um die Chancen der beiden Kandidaten zu erhöhen.

Obwohl er von der Amtspartei nicht nominiert wurde, will sich Schmassmann an der kantonalen Ausmarchung vom 19. Oktober um die CVP-Listenplätze für den Nationalrat zur Verfügung stellen – portiert wird er von der Ortspartei Eich

Luzia Mattmann

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Luzerner Zeitung.