NATUR: Der Pilatus wird wieder blitzblank geputzt

Unter dem Patronat der Vereinigung «Pro Pilatus» treffen sich auch in diesem Jahr wieder rund 300 freiwillige Helfer zur traditionellen «Pilatus Putzete». Dafür werden Bergwege gesperrt.

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Freiwillige Helfer bei der Befestigung eines Wanderweges am Pilatus im Juni 2009. In der orangen Jacke: Georg Koller. (Archivbild Pius Amrein/Neue LZ)

Freiwillige Helfer bei der Befestigung eines Wanderweges am Pilatus im Juni 2009. In der orangen Jacke: Georg Koller. (Archivbild Pius Amrein/Neue LZ)

Am 19. Juni um 6.30 Uhr morgens treffen sich unter dem Patronat der Vereinigung «Pro Pilatus» freiwillige Helfer für die «Pilatus Putzete». Laut einer Mitteilung von Pro Pilatus findet der Anlass bei jedem Wetter statt, egal, «ob Nebel, Regen oder Schneefall». Es werden rund 300 Freiwillige erwartet.

Von der Alp Gschwänd (Gemeinde Hergiswil) über den Kulm und Mittagsgüpfi bis zum Risetestock (Gemeinde Entlebuch) werden die Berg - und Felswege wieder Instand gestellt, von Geröll gesäubert und Abfall eingesammelt. Passagen, die durch Schnee- und Erdrutsche verschüttet wurden, sollen wieder begehbar gemacht werden. Für die Helfer sind Regenschutz und gute Bergschuhe erforderlich, Turnschuhe beispielsweise sind unerwünscht.

Wegen der «Putzete» sind aus Sicherheitsgründen die Wege zum Pilatuskulm, Pilatusgrat, Mittagsgüpfi und Risetestock (das heisst ab Fräkmüntegg, Ober Lauelen, Trockenmatt, Stäfeli, Lütholdsmatt, Ämsigen, Alp Gschwänd und um den Risetestock) von 6.30 Uhr bis etwa 14.30 Uhr gesperrt.

ana