NATUR-MUSEUM LUZERN: Sonderausstellung zur Wiederansiedlung von Wildtieren

Nicht immer ist der Versuch, ausgestorbene Wildtiere wieder anzusiedeln, erfolgreich. Das Natur- Museum Luzern zeigt in der Sonderausstellung «Zurückgeholt!? - Wiederansiedlung von Wildtieren in der Schweiz» wieso.

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Rainer Müller, Techniker im Natur-Museum Luzern, erledigt letzte Detailarbeiten an der Wildtierausstellung. (Philipp Schmidli/Neue LZ)

Rainer Müller, Techniker im Natur-Museum Luzern, erledigt letzte Detailarbeiten an der Wildtierausstellung. (Philipp Schmidli/Neue LZ)

Die vom Naturmuseum St. Gallen übernommene Schau ist von Samstag an bis am 26. Oktober zu sehen. Im Zentrum stehen der Steinbock, der Luchs, der Bartgeier und der Fischotter - alles Tiere, die einmal ausgerottet waren oder es noch sind.

Steinbock, Luchs und Bartgeier waren zu Beginn des 20. Jahrhunderts aus der Schweiz verschwunden. Das gleiche Schicksal erlitt der Fischotter Ende der 80er-Jahre. Die Tiere verloren ihren natürlichen Lebensraum, wurden verdrängt oder ausgemerzt.

Dank Wiederansiedlung ist der Steinbock heute in den Alpen wieder weit verbreitet. Auch der Luchs ist in gewissen Gebieten erneut ansässig geworden. Bei der Wiederansiedlung des Bartgeiers gibt es erste Erfolge. Der Fischotter fehlt aber nach wie vor.

Die Ausstellung geht anhand von Präparaten, Originalobjekten und spielerischen Elementen der Frage nach, wieso die Wiederansiedlung von Wildtieren mal besser und mal schlechter oder überhaupt nicht klappt.

sda