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NATUR-MUSEUM: Neues Konzept gefällt Eltern und Kindern

Aufgrund der neuen Tierschutzverordnung dürfen die Osterküken im Natur-Museum Luzern nicht mehr gestreichelt werden. Das tut der Attraktivität der Ausstellung keinen Abbruch – im Gegenteil.
Auch wenn sie heuer nicht angefasst werden dürfen: Die Küken locken viele Besucher an. (Bild: Manuela Jans-Koch (Luzern, 30. März 2018))

Auch wenn sie heuer nicht angefasst werden dürfen: Die Küken locken viele Besucher an. (Bild: Manuela Jans-Koch (Luzern, 30. März 2018))

Letztes Jahr konnten Kinder in der Osterküken-Ausstellung des Natur-Museums Luzern die Tiere noch in die Hand nehmen und streicheln. Neu ist das, aufgrund der neuen Tierschutzverordnung, nicht mehr erlaubt. Die Befürchtung, dass deshalb weniger Besucher kommen würden, war unbegründet: Während es im letzten Jahr am Karfreitag 814 Besucher verzeichnete, zählte man heuer sogar 965. Auch weinende Kinder, die unbedingt ein Küken in die Hand nehmen wollten, suchte man gestern vergebens.

Um die Mittagszeit befinden sich etwa 50 Personen bei der Küken-Ausstellung. Es geht recht ruhig zu und her: Eltern sitzen auf Strohballen und diskutieren, Kinder schauen den Küken und der Gluckere mit ihren Kleinen zu. Konzentriert starren die Kinder auch in die Brutkästen: Sie wollen mitbekommen, wenn ein Küken schlüpft, denn dann dürfen sie es fotografieren und ihm einen Namen geben. Dabei werden Ursula Spiess und Lukas Christen, den zwei Aufsichtspersonen, neugierige Fragen gestellt. Gerade für die Namensgebung wichtig: Wie sieht man denn, ob das Küken männlich oder weiblich ist? Auch wann denn die Gluckere Geburtstag habe, wird sie gefragt. «Und Eltern wollen wissen, wie lange die geschlüpften Küken im Brutkasten bleiben», sagt Spiess. Und Christen erzählt, er habe durchwegs positives Feedback zur neuen Ausstellung erhalten.

Das bestätigt auch eine kleine Umfrage bei den Besuchern. «Mir haben die Küken früher eher etwas leidgetan. Wir finden, dass die neue Ausstellung ein gutes Programm hat. Wir kommen sicher auch nächstes Jahr wieder», betont Roli Müller aus Luzern. Sohn Miro (3) habe sich denn auch schon den ganzen Morgen auf den Besuch gefreut. Ganz fasziniert beobachtet er die Küken, die sich im Gehege auf verschiedenen Ebenen bewegen.

Anna (2) hat ein Aufzieh-Küken bekommen, das sie strahlend zeigt. Das tröstet wohl darüber hinweg, dass die Küken nicht gestreichelt werden dürfen. «Wir finden die Ausstellung sehr toll. Jetzt gehen wir in den zweiten Stock zum Basteln», sagt Mutter Ines Horstmann aus Küssnacht. Auch Heidi Hürlimann aus Steinen ist beeindruckt davon, wie das Natur-Museum die Ausstellung neu konzipiert hat: «Wir haben daheim Schule auf dem Bauernhof. Deshalb war ich gespannt, wie sie das jetzt lösen». Fionn (7) und Mutter Nadine Von Wartburg aus Bichelsee sind derweil bereits beim Bibeli-Basteln im zweiten Stock angekommen. «Mir gefällt die Ausstellung, sie ist sehr informativ und herzig gemacht». Fionn hat vor allem gefallen, dass er den Bibeli beim Schlüpfen zusehen konnte, denn das hat er bei den Küken, die sie daheim haben, erst einmal beobachten können. Die Eier, die die Familienhühner legen, seien dafür sehr fein, betont er.

Natalie Ehrenzweig

stadt@luzernerzeitung.ch

www.

Ein Video zur Ausstellung gibt es auf: luzernerzeitung.ch/videos

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