NATUR- UND ERHOLUNGSRAUM: Auf der Allmend entstehen kleine Bäche

Auf der Luzerner Allmend wird der Landschaftspark aufgewertet. Für 3,6 Millionen Franken entstehen neue Erlebniswege und kleine Gewässer.

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Überlaufbecken auf der Allmend. (Bild: M. Christen/Neue LZ)

Überlaufbecken auf der Allmend. (Bild: M. Christen/Neue LZ)

Die Stadt Luzern will den Natur- und Erholungsraum Allmend nicht nur erhalten, sondern auch aufwerten und vermehrt öffentlich nutzbar machen. Dazu will sie 3,6 Millionen Franken in die Ent­wick­lung eines naturnahen Landschafts­parks investieren. Weitere 3,1 Millionen Franken leistet die Stadt als Vorfinanzierung an die gesetzlich verlangte Sanierung der ehemaligen Schiessplätze.

Konkret entstehen neue Fuss- und Velowege, etwa vom Bireggquartier/ Zihlmattweg Richtung Horw. In diesem Bereich werden auch drei kleinere Bäche, die bislang unterirdisch verlaufen, auf einer Länge von insgesamt 220 Meter geöffnet. Zusätzlich entsteht dort ein Erlebnispfad. Auf der anderen Seite der Horwerstrasse, wo derzeit die Bauarbeiten für die Tieflegung der Zentralbahn im Gang sind, entsteht eine Spiel- und Erholungswiese. Spielgeräte werden keine aufgestellt, dafür einzelne Feuerstellen installiert. Die ehemalige Häuserkampfanlage wird in Zusammenarbeit mit der Pädagogischen Hochschule Zentralschweiz (PHZ) zur «Lernburg» umfunktioniert. Schüler sollen dort über Themen wie Natur und Umwelt diskutieren. Die beiden durch die Horwerstrasse getrennten Allmend-Zonen werden durch einen neuen Weg miteinander verbunden.

Auch die Gemeinden Kriens und Horw beteiligten sich punktuell an den Kosten.

Der entsprechende Bericht und Antrag kommt am 24. September ins Stadtluzerner Parlament.

Luca Wolf

Mehr zum Thema lesen Sie am Freitag in der Neuen Luzerner Zeitung.