NATURGEFAHREN: Betonkorsett für Berg und Bach

Mit 161 Millionen Franken will die Regierung gegen Hochwasser und Schlammlawinen ankämpfen. Sie rechnet mit mehr Unwettern.

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5 Millionen für Schötz: Gemein­de­ammann Guido Iten an der Luthern. (Bild Roger Grütter/Neue LZ)

5 Millionen für Schötz: Gemein­de­ammann Guido Iten an der Luthern. (Bild Roger Grütter/Neue LZ)

Über 1400 Erdrutsche ereigneten sich im Kanton Luzern bei den Unwettern im August 2005 innerhalb weniger Tage. Mehrere Häuser wurden zerstört, zwei Personen kamen ums Leben.

«Der Trend der klimatischen Entwicklung deutet daraufhin, dass solche Schadenereignisse in Zukunft noch zunehmen werden», schreibt die Luzerner Regierung im neuesten Planungspapier zu den Naturgefahren.

Mit Massnahmen und Schutzbauten für 160,6 Millionen Franken will der Kanton in den nächsten vier Jahren der Umwelt zu Leibe rücken: Flüsse zähmen, Rutschhänge sichern, Entlastungskanäle ausheben, Dämme erhöhen. Rund einen Drittel dieser Kosten muss der Kanton übernehmen, Bund und Gemeinden den Rest.

Entlang aller Flüsse
Im Schnitt sollen pro Jahr 32,1 Millionen Franken zum Schutz vor Naturgefahren aufgewendet werden. Profitieren würden vor allem die Gebiete entlang der Flüsse Luthern, Wigger, Reuss, Kleine Emme, Ilfis und Wyna sowie am Vierwaldstätter-, Sempacher-, Hallwiler- und Baldeggersee.

Thomas Oswald

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Luzerner Zeitung.