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NATURGEFAHREN: Mit 21 Millionen Franken vor Felsstürzen schützen

Die Gemeinde Weggis am Fusse der Rigi will Häuser und Strassen besser gegen Erdrutsche und Felsstürze schützen. Innert zehn Jahren sollen im Dorf am Vierwaldstättersee Schutzbauten für rund 21 Millionen Franken errichtet werden.
Blick auf Weggis. (Archivbild Pius Amrein / Neue LZ)

Blick auf Weggis. (Archivbild Pius Amrein / Neue LZ)

Dank der Massnahmen sollen bedrohte Liegenschaften aus der roten Gefahrenzone ausgeschieden werden können, wie die Gemeinde am Mittwoch mitteilte.

Im Gebiet Linden unterhalb des Chilewaldes bei der Rigistrasse sind zwei Schutzdämme geplant. Im Gebiet Laugneri sollen ein nach dem Unwetter 2005 errichteter Damm verlängert und Schutznetze installiert werden. Auch Richtung Vitznau zwischen Laugneri und Riedsort sollen Felsen gesichert und überwacht werden.

Die Gesamtkosten werden gemäss Mitteilung zu je einem Drittel vom Bund, vom Kanton und von der Gemeinde übernommen. Weggis muss demnach rund sieben Millionen Franken aufbringen. Der Gemeinderat will dieses Geld teilweise bei den Grundeigentümer einfordern, die von den Massnahmen profitieren.

Eine ebenso hohe Summe hatte Weggis bereits in den vergangenen zehn bis zwölf Jahren für die Bewältigung von Naturgefahren investiert. Der Gemeinderat lässt nun für weitere Abklärungen Sondierbohrungen machen und seismische Untersuchungen durchführen.

Das Volk soll im November 2014 über die Schutzmassnahmen abstimmen können. (sda)

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