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Die Naturkegler stehen vor ungewisser Zukunft

Rund 60 Keglerinnen und Kegler stellten sich im Krienser Hochwald auf drei Naturbahnen dem Wettkampf. Ob der Anlass auch nächstes Jahr stattfinden wird, ist aber noch offen.
Thomas Heer
Rund sechzig Personen nahmen am Naturkegelanlass teil. (Bild: Roger Grütter, Krienseregg, 26. Mai 2018)

Rund sechzig Personen nahmen am Naturkegelanlass teil. (Bild: Roger Grütter, Krienseregg, 26. Mai 2018)

Auf die Frage, welche Eigenschaften ein guter Naturkegler mitbringen muss, antwortet Eugen Marfurt augenzwinkernd: «Er muss gerne wandern.» Marfurt ist OK-Präsident des Naturkegleranlasses, der am Samstag zum fünften Mal im Krienser Hochwald ausgetragen wurde. Das mit dem Wandern hat nämlich folgenden Hintergrund: Der Wettkampf wird auf den drei Bahnen Gruohubel, Ricketschwändi und jener beim Naturfreundehaus ausgetragen. Und um zu diesen drei Standorten zu gelangen, ist ein Fussmarsch von insgesamt knapp 30 Minuten nötig.

Beim Naturkegeln spiele der Faktor Glück eine sehr grosse Rolle, erzählt Marfurt. Denn bei den rund 20 Meter langen Bahnen handelt es sich nicht wie bei den Indoor-Anlagen um glattpolierte Beläge, sondern um einfache und unebene Betonstreifen. Entsprechend gross ist das Risiko, dass die Kugel, vom Sportler unverschuldet, eine völlig unerwünschte Richtung einschlägt. Bei der Krienser Naturkeglerei werden pro Bahn je 10 Würfe abgegeben, total also 30. Das Punktemaximum liegt bei 270. Der bisherige Rekord, so Marfurt, sei bei 188 Punkten.

Ob der Naturkegleranlass auch nächstes Jahr stattfinden wird, kann Marfurt noch nicht sagen. Fest steht: Die Bahn beim Naturfreundehaus muss aus naturschützerischen Gründen abgerissen werden (Ausgabe vom Freitag). «Ob wir dann in Zukunft auf lediglich noch zwei Bahnen weitermachen werden, weiss ich zum heutigen Zeitpunkt noch nicht», erklärt Eugen Marfurt.

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