Naturpark Napf: Jetzt soll es vorwärtsgehen

Das Napfgebiet will den Anschluss nicht verpassen. 70 Gemeinden aus den Kantonen Bern und Luzern wollen daher beim Projekt Nägel mit Köpfen machen.

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Bäuerin Theres Hodel blickt, an eine 400-jährige Linde gelehnt, über die naturnahe Napflandschaft. (Bild Ruth Tischler/Neue LZ)

Bäuerin Theres Hodel blickt, an eine 400-jährige Linde gelehnt, über die naturnahe Napflandschaft. (Bild Ruth Tischler/Neue LZ)

40 Naturpark-Projekte gibt es in der Schweiz. Eines davon umfasst rund 70 Luzerner und Berner Gemeinden rund um den Napf. An einem Treffen letzte Woche haben sie beschlossen, das Projekt nun rasch voranzutreiben. Die Gemeinden sollen verbindlich erklären, ob sie beim Projekt Naturpark mitmachen oder nicht, sagt Franz Wüest, Geschäftsführer der RegioHER, die das Naturpark-Projekt koordiniert. Die Napfregion sieht das Naturpark-Label als aussichtsreichste Chance für ihre wirtschaftliche Entwicklung. 

Wirtschaftliche Impulse erhofft
Man geht davon aus, dass der Bund pro Naturpark und Jahr etwa eine halbe Million Franken lockermacht. Laut Franz Wüest ermöglicht dieses Geld, Projekte anzuschieben oder zu begleiten und den Naturpark zu vermarkten, vor allem naturverträgliche Angebote aus Tourismus, Land- und Holzwirtschaft. Das Potenzial für einen Naturpark bescheinigt der Napfregion eine Studie des Emmer Planungsbüros Emch + Berger. Der Bund will rund 15 Naturparks in der Schweiz schaffen

Hans R. Wüst

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Luzerner Zeitung