NEBELKÖRPER: Der Armeeunfall in Luthern hat Konsequenzen

Ende August ereignete sich im Rahmen einer Übung in Luthern ein Unfall mit Nebelkörpern. Deren Einsatz wird nun in der Armee vorerst eingeschränkt.

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(Symbolbild Boris Bürgisser/Neue LZ)

(Symbolbild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Die Einschränkungen gelten bis  zum Abschluss der laufenden Untersuchungen durch die Militärjustiz, wie das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport mitteilt. Die geltenden Vorschriften für den Umgang mit Nebelkörpern werden ergänzt: Dies betrifft beide Sorten der in der Armee eingesetzten Nebelkörper (300 g Nbk und 2 Kg Nbk).

Übungen mit Nebelkörpern in Gebäuden, Kanalisationen und anderen Räumen wie Kavernen oder unterirdischen Räumen sind nur unter Verwendung der dafür geeigneten drei Atemschutzgeräte gestattet, welche die Armee verwendet. Vor jedem Einsatz von Nebelkörpern ist die Truppe darüber zu informieren, dass das Einatmen des Rauches zu Vergiftungen führen kann.

scd