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Neben dem Themenspielplatz Emmen soll eine neue Freizeitanlage entstehen

Ein Emmer Verein plant hinter dem Mooshüsli einen Pumppark. Die Baueingabe ist bereits gemacht, noch 2019 soll die Anlage eröffnet werden – sofern bald das nötige Geld beisammen ist.
Beatrice Vogel
Seit Herbst gibt in der Stadt Luzern eine Pumptrack-Anlage (im Bild). Eine solche soll auch in Emmen realisiert werden. (Bild: Dominik Wunderli, 17. November 2018)

Seit Herbst gibt in der Stadt Luzern eine Pumptrack-Anlage (im Bild). Eine solche soll auch in Emmen realisiert werden. (Bild: Dominik Wunderli, 17. November 2018)

Kriens hat schon länger eine, Luzern seit vergangenem Herbst und Emmen soll noch dieses Jahr eine erhalten. Die Rede ist von einer Pumptrack-Anlage, einer Art Asphalt-Parcours für Velos, Skate- und Kickboards oder Inline-Skates. Das Ziel dabei ist, auf den Wellen und Kurven der Anlage nur durch Hoch- und Runterdrücken (pumpen) des Körpers Tempo aufzubauen.

In Emmen haben sich drei leidenschaftliche Skater dem Projekt angenommen und dafür im Herbst 2017 eigens den Verein Pumppark Emmen gegründet. Seither hat sich einiges getan: Mit dem Unternehmen Velosolutions aus Flims, das sich auf Pumptracks spezialisiert und auch die Anlagen in Kriens und Luzern gebaut hat, wurde die Anlage geplant. Kürzlich erfolgte die offizielle Baueingabe. Die Gemeinde stellt dem Verein ein 1500 Quadratmeter grosses Areal in der Zone für öffentliche Zwecke direkt neben dem Themenspielplatz zu Verfügung.

Gesamtkosten von 380'000 Franken

«Wir sind mit der Planung fertig, auch an Naturalien wie Kies, Aushub und Baumaschinen haben wir schon einiges beisammen. Jetzt fehlt nur noch das Geld, um die Bauarbeiten zu bezahlen», sagt Mathias Zeyer, Medienverantwortlicher des Vereins Pumppark Emmen. Rund 140'000 Franken seien an Sponsoring bereits zugesichert, total kostet die Anlage aber 380'000 Franken. «Wir sind nun auf Sponsorensuche. Für die letzten 50'000 Franken werden wir vielleicht auch ein Crowdfunding starten.»

Sofern das Geld rechtzeitig beisammen ist, soll die Anlage noch 2019 eröffnet werden. Im Unterhalt wird sie dank der langlebigen, 10 Zentimeter dicken Asphaltschicht kaum etwas kosten. Diese ist übrigens viel feiner gekörnt als normaler Strassenasphalt.

Pumptracks erfahren in der Schweiz derzeit einen Hype, wie auch Mathias Zeyer bestätigt. Braucht es wirklich noch so eine Anlage, wo es nun doch schon mehrere in der Region Luzern gibt? «Ich glaube nicht, dass dadurch ein Überangebot entsteht», sagt Zeyer. Und:

«Emmen hat derzeit wenige öffentliche Spielplätze – und noch weniger das Budget, um welche zu bauen.»

Deshalb sei es ihm und den beiden anderen Vorstandsmitgliedern, Martin Weber und René Winiger, wichtig, etwas für die Bewegungsförderung der Emmer Bevölkerung zu tun. Alle drei sind Väter und möchten für sich und ihre Kinder mehr Vielfalt in der Freizeitgestaltung. Ein Pumppark spreche nämlich nicht nur die Nische der Skater an, so Zeyer: «Die grösste Nutzergruppe sind meiner Erfahrung nach kickboardfahrende Kinder.» Der Pumppark soll denn auch von Kindern ab zwei Jahren genutzt werden: Die Anlage beinhaltet eine 200 Quadratmeter grosse «Kids-Area» für die Kleinsten. Alle Zugänge werden zudem rollstuhlgängig gestaltet.

Da Gross und Klein angesprochen werden sollen, sei die Nähe zum Themenspielplatz ideal, auch weil die dort bestehende Infrastruktur – beispielsweise Toiletten – mitbenutzt werden kann. Zeyer: «Wir hoffen, dass im Gebiet rund um das Schwimmbad Mooshüsli eine Art ‹Naherholungs-Bewegungszone› entsteht.»

Weitere Infos und Sponsoring: www.pumppark-emmen.ch

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