NEBIKON: 10'000 Tonnen Beton für ein Silo

Die Firma Egli Mühlen baut ein gewaltiges, fast 60 Meter hohes Silo. Für die Bauarbeiten sind eigens Spezialisten aus Österreich angereist.

Roger Rüegger
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Im Dauereinsatz: Zwei Mitarbeiter auf der Silo-Baustelle in Nebikon. (Bild: Eveline Beerkircher / Neue LZ)

Im Dauereinsatz: Zwei Mitarbeiter auf der Silo-Baustelle in Nebikon. (Bild: Eveline Beerkircher / Neue LZ)

Es ist eine grosse Sache, an der die rund 75 Männer auf dem Gelände der Firma Egli Mühlen AG in Nebikon arbeiten. Auf den ersten Blick ist es eine Baustelle wie viele andere. Nur eben eine, auf dem ein gewaltiges Gebäude entsteht. Gebaut wird ein Silo von 58 Metern Höhemi t 36 Getreidekammen, von denen jede einzelne Platz für 600 Tonnen Material bietet. Warum dieses gewaltige Silo nötig ist, erklärt Geschäftsführer Kurt Egli: «Die Risiken für Versorgungsengpässe nehmen zu. Um gegenüber diesen Herausforderungen gewappnet zu sein, müssen wir zusätzlichen Lagerraum schaffen, um grössere Rohstoffreserven für unsere Mischfutterproduktion anzulegen.»

Ein Betonturm in dieser Dimension kann nicht mit herkömmlicher Betonbauweise – Schalung erstellen, Beton eingiessen, Schalung entfernen – wirtschaftlich erstellt werden. Darum wählte man die Methode der Gleitschalung.

Für die Erstellung des Rohbaus ist die Firma Wüest & Cie. aus Nebikon verantwortlich. Beim Bauabschnitt der Gleitschalung unterstützt sie das spezialisierte Bauunternehmen Bitschnau Gleit & Schalungstechnik aus Österreich.