NEBIKON: Herzige Schäflein und ledige Bauern

Der Nebikoner Kinderumzug zählte viele kleine Schäfchen. Unter die Schar mischten sich auch einige Wölfe.

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Das hilft gegen die Kälte: Jede Menge Schafspelze gestern in Nebikon. (Bild Roger Grütter/Neue LZ)

Das hilft gegen die Kälte: Jede Menge Schafspelze gestern in Nebikon. (Bild Roger Grütter/Neue LZ)

Die mit viel Fantasie gestalteten Sujets, Masken und Kleider lockten rund 250 Besucher an den Nebikoner Kinderumzug. Dank dem Motto «Määäh doch säuber!», das die Guuggenmusig Flohguugger in diesem Jahr ausgerufen hatte, gingen die Schafe für einmal lieber an den Kinderumzug als zum Grasen aufs Feld. Entsprechend wimmelte es am Donnerstagnachmittag in Nebikon nur so von Schäfchen.

Knalliger Auftakt
Laut wurde es gleich zu Beginn des Umzugs, als die Flohguugger eine Auswahl ihrer musikalischen Stücke zum Besten gaben und über die Bahnhofstrasse zogen. Es folgten die Kindergärtler mit ihren selbst gebastelten Schäfchenkostümen und die Primarklassen, die ihrer Kreativität mit Abfallsäcken, Farbe und viel Klebeband freien Lauf liessen.

Zu den vielen Schafen gesellten sich überdies einige Wölfe, die im Schafspelz die Strasse entlangmarschierten und dabei fast unerkannt blieben. Nebst vielen Fantasiesujets wurde auch auf aktuelle Themen, wie beispiels weise eine bekannte Schwei zer TV-Show, angespielt: Denn auch in Nebikon dürfte noch der eine oder andere ledige Bauer auf der Suche nach der ewigen Liebe sein. Mit einem Monsterkonzert der Flohguugger und der Wegeregosler fand der Umzug beim Schulhaus schliesslich sein Ende.

Organisiert wurde der Anlass von den Kaluas, einer Gruppe von acht Flohguuggern, die jeweils die Fasnachtsanlässe für die Nebikoner Kinder durchführen. «Wir sind stolz, dass wir so viele Schulklassen dazu motivieren konnten, am Umzug teilzunehmen», sagt Evelyne Galliker von den Kaluas. «Es war einfach super, wie die rund 200 Kinder mitmachten. Und auch den Lehrern gebührt ein grosses Lob.»

Fabian Zumbühl