Neubad: Vertrag ist im Trockenen

Der Vertrag zur Zwischennutzung des ehemaligen Hallenbades Biregg ist im Trockenen. Die Vereinbarung zwischen der Stadt Luzern und dem Verein Netzwerk Neubad läuft bis Ende Juli 2017.

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Das ehemalige Hallenbad Biregg wird ab Frühling von Kulturschaffenden zwischengenutzt. (Bild: Manuela Jans / Neue LZ)

Das ehemalige Hallenbad Biregg wird ab Frühling von Kulturschaffenden zwischengenutzt. (Bild: Manuela Jans / Neue LZ)

Am Montag haben die Stadt Luzern und der Verein Netzwerk Neubad den Gebrauchsleihvertrag zur Nutzung des ehemaligen Hallenbads Biregg unterzeichnet. Dieser läuft vom 1. Januar 2013 bis 31. Juli 2017 und legt fest, dass der Verein das Gebäude mit seinen Nebenkosten übernehmen und in eine Zwischennutzung mit Ateliers, Co-Working-Arbeitsplätzen, Veranstaltungshalle sowie Gastronomiebetrieb überführen kann.

Baugesuch Ende Januar

Um das Hallenbad umzunutzen und Sicherheitsvorschriften zu erfüllen, sind laut Mitteilung vom Dienstag bauliche Eingriffe im Gebäudeinneren notwendig. Der Vorstand des Vereins Netzwerk Neubad beabsichtige, das entsprechende Baugesuch Ende Januar einzureichen. In der Folge fänden Rückbauarbeiten statt, damit das Neubad den Betrieb im Frühling 2013 schrittweise aufnehmen kann.

Noch mehrere 100'000 Franken nötig

Um die Finanzierung des Projekts zu gewährleisten, würden momentan Gesuchseingaben und Gespräche mit Stiftungen und weiteren potenziellen Unterstützern stattfinden. Zugleich sei der Vorstand daran, ein Crowdfunding Projekt auszuarbeiten. Eine erste verbindliche Zusage habe die Generalversammlung der Widder-Genossenschaft geleistet. Sie überlasse dem Neubad einen Betrag zwischen 45'000 und 50'000 Franken. Für die Betriebsaufnahme seien weitere finanzielle Mittel im Umfang von mehreren 100’000 Franken notwendig.

pd/bep