Neue Akutgeriatrie im Spital Wolhusen

Im Spital Wolhusen ist die Abteilung für Akutgeriatrie eröffnet worden. Vorerst stehen zehn Betten zur Verfügung.

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Das Luzerner Kantonsspital in Wolhusen. (Bild: PD / Emanuel Ammon, Aura)

Das Luzerner Kantonsspital in Wolhusen. (Bild: PD / Emanuel Ammon, Aura)

«Die Abteilung mit vorerst 10 Betten ist voll ausgelastet», sagt Dr. Klaus-Martin Christ, der die neue Abteilung Akutgeriatrie in Wolhusen leitet. Behandlet werden neben akuten und chronischen, körperlichen und psychischen Erkrankungen auch funktionelle und kognitive Beeinträchtigungen. Das neue kantonale Zentrum soll dazu beitragen, dass Betagte nach einem Spitalaufenthalt, oder wenn sich ihr Allgemeinzustand verschlechtert, nicht in ein Pflegeheim eintreten müssen. Dank einer gesamtheitlichen Beurteilung und Behandlung sollen sie wieder nach Hause zurückkehren können. Da sie oft mehrere Krankheiten und Gebrechen haben, müssen Akutgeriater mit verschiedenen Spezialisten zusammenarbeiten.

Dazu gehören laut Mitteilung des Spitals neben geriatrisch ausgebildeten Ärzten auch Pflegefachpersonen, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden, Mitarbeiter im Sozial- und psychologischen Dienst, Ernährungsberater und nach Bedarf auch Seelsorger.

Der Umbau für die neue Abteilung kam auf rund 150'000 Franken zu stehen. Behandelt und betreut werden Senioren aus dem ganzen Kantonsgebiet, ausnahmsweise auch aus der übrigen Zentralschweiz.

rem/kwi