Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Neue Attraktion auf dem Pilatus: Mit dem «Dragon Glider» schwebt man zum Grillplatz

Am Pilatus gibt es drei neue Attraktionen. Eine davon ist eine sogenannte Fly-Line – eine Neuheit in der Schweiz. Die Fahrt endet dort, wo die Brandruine der «Fräkmüntalp» einst stand und heute grilliert werden kann.
Fabienne Mühlemann
Unsere Reporterin Fabienne Mühlemann absolviert eine Fahrt auf dem «Dragon Glider». (Bild: Pius Amrein, Fräkmüntegg, 6. Juni 2019)

Unsere Reporterin Fabienne Mühlemann absolviert eine Fahrt auf dem «Dragon Glider». (Bild: Pius Amrein, Fräkmüntegg, 6. Juni 2019)

Der «Dragon Glider» ist nicht für Adrenalinjunkies gedacht, sondern für Leute, die Aussicht und Natur geniessen wollen, ohne dafür grosse Anstrengungen in Kauf zu nehmen. Der Startpunkt ist auf einem grossen hölzernen Drachenkopf beim Seilpark, den es zu erklimmen gilt. Dort wird man von einem Seilpark-Mitarbeiter in eine Art Rucksack gesteckt, der bis zu den Knien reicht. Der Mitarbeiter schliesst die Schnallen und befestigt das Gewand an einem «Wägeli» auf einem Stahlrohr. Nun kommt die Anweisung, dass man sich in den Rucksack fallen lassen soll. Der Mitarbeiter gibt einen leichten Schubser und schon fliegt man in bis zu acht Metern Höhe über dem Boden.

Ein Mitarbeiter macht für die Fahrt alles startklar. (Bild: Pius Amrein, Fräkmüntegg, 6. Juni 2019)

Ein Mitarbeiter macht für die Fahrt alles startklar. (Bild: Pius Amrein, Fräkmüntegg, 6. Juni 2019)

Eine solche Fly-Line gibt es in der Schweiz bisher noch nicht. «Die Idee kommt aus dem Südtirol. Auch in Deutschland wurden bereits solche gebaut», sagt Godi Koch, CEO Pilatus Bahnen.

Nicht schneller als 12 km/h

Die Fahrt ist gemächlich. Zwischendurch dreht man sich in der Luft, bei den Kurven wird man herumgewirbelt. Wegen der Rollschlittenkonstruktion mit automatischer Bremsfunktion geht die Fahrt jedoch nicht schneller als 12 km/h.

Nach zwei Minuten endet die Fahrt und man erreicht die zweite Neuheit: die Drachenalp. Dort wo früher das Restaurant Fräkmüntalp stand, das 2008 abgebrannt ist, haben die Verantwortlichen eine Holzhütte errichtet. Es hat Grillstellen und einen Kiosk. «Wir sind froh, dass die Brandruine nun weg ist», sagt Koch. Nochmals ein Restaurant zu bauen, sei nicht in Frage gekommen. Mit dem «Fräkmüntegg» seien die Bedürfnisse genug abgedeckt. Man habe von der Drachenalp ausserdem einen wunderbaren Ausblick auf den Vierwaldstättersee – wenn es denn keinen Nebel hat.

Auf der Fräkmüntegg gibt es noch eine dritte Neuheit. Auf dem Wipfelpfad können Besucher auf schmalen Holzstegen bis zu zehn Metern über dem Boden – geschützt durch Fangnetze – von Baum zu Baum klettern. Auf sechs von 13 Plattformen hat es Informationstafeln zu Flora und Fauna auf dem Pilatus.

2,6 Millionen Franken für die Erneuerung

Nicht zuletzt wurde der Seilpark leicht vergrössert und ein neuer Eingangsbereich für alle Attraktionen geschaffen. Die Pilatus Bahnen haben insgesamt 2,6 Millionen Franken investiert. «Mit den Neuheiten konnten wir unser Angebot abrunden. Den Seilpark gibt es schon seit 2005, daher wollten wir etwas Neues erschaffen. Das Jahr steht bei uns im Zeichen der Fräkmüntegg», sagt Godi Koch.

Die neuen Angebote braucht es jedoch nicht, weil die Besucherzahlen zurückgegangen wären. «Im vergangenen Jahr kamen rund 22 000 Leute in den Seilpark – so viele wie noch nie.»

Hinweis: Am 16. Juni findet das Eröffnungsfest statt. Dort kann einmalig ein Wipfelstürmerpass gekauft werden. Mehr dazu unter www.pilatus.ch.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.