Neue Blattenbrücke bald für den Verkehr offen

Nach einjähriger Bauzeit kann die Blattenbrücke in Malters dem Verkehr übergeben werden. Sie werde über viele Jahrzehnte zu den beachtenswerten Bauwerken des Luzerner Strassennetzes zählen, sagte Regierungsrat Robert Küng anlässlich der Bauabschlussfeier.

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Ruedi Amrein, Gemeindepräsident von Malters (links) und Regierungsrat Robert Küng. (Bild: Roger Grütter)

Ruedi Amrein, Gemeindepräsident von Malters (links) und Regierungsrat Robert Küng. (Bild: Roger Grütter)

Ruedi Amrein, Gemeindepräsident von Malters (links) und Regierungsrat Robert Küng. (Bild: Roger Grütter)

Ruedi Amrein, Gemeindepräsident von Malters (links) und Regierungsrat Robert Küng. (Bild: Roger Grütter)

Die neue Brücke über die Kleine Emme wird Anfang November für den Verkehr freigegeben. Dies teilte die Dienststelle Verkehr und Infrastuktur Kanton Luzern am Donnerstag mit. Die Blattenbrücke ersetzt die alte Überführung, die stark sanierungsbedürftig war und den Anforderungen an den Hochwasserschutz nicht mehr genügte. Die alte Brücke war Ende 2010 abgebrochen worden. Der Verkehr wurde seither über eine Notbrücke geleitet.

Die neue Brücke wird durch ein doppeltes Hängewerk aus Stahl und Beton getragen. Sie misst 64 Meter und ist damit anderthalbmal länger als die bisherige. Das oben liegende Tragwerk lässt wesentlich mehr Raum für die Kleine Emme.Im Bereich der Brücke wurde die Kleine Emme gemäss den Vorgaben des Gesamtprojektes Hochwasserschutz und Renaturierung Kleine Emme und Reuss verbreitert und angepasst.

Die Gesamtkosten belaufen sich wie vorgesehen auf rund 4,8 Millionen Franken. Der Bund finanziert im Rahmen des Hochwasserschutzes rund 1 Million Franken, den Restbetrag trägt der Kanton Luzern. Der Luzerner Regierungsrat Robert Küng sagte an der Eröffnungsrede am Mittwoch, dass Konstruktion und Materialisierung Gewähr böten für eine lange Lebensdauer des Bauwerks bei geringen Unterhaltskosten.

pd/zim