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NEUE CD: Deep Purple sind in Jamaika angekommen

Wummernder Bass, mächtiger Hall: Die Luzerner Combo «Dub Spencer & Trance Hill» hat aus Hitparadenkrachern Reggae-Hymnen fabriziert. Das Ergebnis fasziniert und irritiert zugleich.
«Wo laufen sie denn?»: «Dub Spencer & Trance Hill» posieren in der Wüste. (Bild pd)

«Wo laufen sie denn?»: «Dub Spencer & Trance Hill» posieren in der Wüste. (Bild pd)

«Monumentale Pop-Klassiker, Kuschelrock und Schmuddel-Hits, der Stoff, aus dem ?Formel Eins? und ?Bravo? unsere Träume formten, Schulparty-Klassiker und wahres Kultmaterial bilden die Tracklist dieses Albums», heisst es in der Medienmitteilung zum Album «Riding Strange Horses», das ab dem 23. Januar regulär im Handel erhältlich sein wird.

Ganze Generationen geprägt
Ob man die Originalsongs mag oder nicht, ist Geschmacksache. Die Chartplatzierungen etwa von Genesis' «Mama», Robin Scotts «Pop Muzik», Grauzones «Eisbär», Metallicas «Enter Sandman», Deep Purples «Smoke on the Water», Falcos «Jeanny» oder The Clashs «London Calling» verraten jedoch, dass diese unwiderruflich ins gesellschaftliche Gedächtnis gedrungen sind.

«Dub Spencer & Trance Hill» mit Ex-Kubus-Frontmann Marcel Stalder haben diese Smashhits, für die sie eine «gewisse Hassliebe und klammheimliche Verehrung» empfinden, in ihrem dritten Studioalbum durch den Dub-Fleischwolf gedreht und präsentieren auf ihrem mittlerweile dritten Longplayer ihre eigenen Reggae-Coverversionen der Topseller.

Jackson und Europe nicht dabei
Um diese Bubenstück legal über die Bühne gehen lassen zu können, mussten die entsprechenden Genehmigungen eingeholt werden. Das war nicht bei allen Wunschkandidaten möglich. «Gerne hätten wir etwa auch ?The Final Countdown? von Europe oder Songmaterial von Michael Jackson gecovert», sagt Stalder. Auch die Gesangspassagen sollten möglichst authentisch daherkommen: So sind etwa auf der Neufassung des englischen Charthits «25 Years» von The Catch aus dem Jahr 1984, der in der Schweiz die Top Ten erreichte, die Originalvocals von John Savannah zu hören. Die Vocals von «Echo Beach» und «Pop Muzik» wurden von den Orignalinterpreten sogar extra neu eingespielt.

Bei allem Eklektizismus wirkt das Album erstaunlich homogen. Gewiss mag man sich darüber streiten, wie gelungen etwa die Re-Versionen von «Smoke on the Water» oder «London Calling» sind. Aller Gewöhnungsbedürftigkeit zum Trotz erhalten Aufgeschlossene mit «Riding Strange Horses» die Gelegenheit, altbekannte Hits in neuem musikalischem Gewand wiederzuentdecken. Sehr zugute kommt dabei dem Album, dass nicht in Remix-Manier einfach auf Samples zurückgegriffen wurde, sondern die Songs mit realen Instrumenten eingespielt worden sind.

Dave Schläpfer

HINWEIS
Die Plattentaufe von «Riding Strange Horses» findet am Freitag, 8. Januar um 21 Uhr im Südpol in Kriens zusammen mit der Band Tratosphere statt.

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