Aus den Gemeinden
Neue Kita in Triengen, Sanierung der SBB-Unterführung in Nebikon: Das sind die Kurznews aus den Gemeinden

Vom Kanton und seinen 82 Gemeinden, von Verbänden, Korporationen, Schulen und Privaten, erhält unsere Redaktion täglich zahlreiche Nachrichten. Einen Teil davon finden Sie in diesem Artikel.

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Escholzmatt-Marbach: Digitaler Instrumenten-Parcours

Weil der diesjährige Instrumentenparcours wegen Corona nicht durchgeführt werden kann, hat die Musikschule Escholzmatt-Marbach auf ihrer Website zu jedem verfügbaren Instrument ein Video hochgeladen. Die jeweilige Lehrperson stellt dabei ihr Instrument vor, und Kinder und Eltern können hören, wie das Instrument klingt. Die Videos sind unter www.entlebucher-musikschulen.ch/ms-escholzmatt-marbach abrufbar. Wie die Gemeinde weiter mitteilt, ist der Anmeldeschluss am 31. Mai.

Hitzkirch: Neuer Rektor, Trinkwasser überprüft, Sanierung der Schiessanlage

Der Hitzkircher Gemeinderat hat Urs Keller zum neuen Rektor der Schulen Hitzkirch gewählt. Das teilt die Gemeinde im Informationsblatt «Hitzkirchertaler» mit. Keller, der seit acht Jahren Prorektor und Schulleiter der Fachmittelschule, Gesundheitsmittelschule und Berufsmaturitätsschule für Erwachsene in Luzern ist, tritt seine neue Funktion am 1. August 2021 an. Er folgt auf Andrea Martin, die per Ende Juli in Pension geht.

Das Trinkwasser in der Gemeinde Hitzkirch ist von hoher Qualität. Dieses Fazit zieht die Gemeinde im «Hitzkirchertaler» nach der Auswertung von 61 Wasserproben, die im Jahr 2020 durchgeführt worden sind. Einzig die «teilweise leicht erhöhten Chloridwerte in Gelfingen, Hämikon und Hitzkirch sind erwähnenswert», heisst es. Jedoch seien diese zu «keinem Zeitpunkt gesundheitsrelevant» gewesen, so die Gemeinde.

Diese Woche starten die Sanierungsarbeiten bei der seit 2010 stillgelegten Schiessanlage in Gelfingen. Die Sanierung ist nötig, weil Ablagerungen von Blei und Antimon im Kugelfang die Umwelt belasten, wie die Gemeinde im «Hitzkirchertaler» schreibt. Die Baubewilligung für die Sanierung sei im Dezember 2020 erteilt worden. Sie dauert rund sechs Wochen.

Hochdorf: Provisorium für Schule und knifflige Verkehrsfragen

Im Zuge der Totalsanierung des Schulhauses Avanti müssen in Hochdorf Provisorien geschaffen werden. Ende Juni werden die Schülerinnen und Schüler der Sek Avanti in ihre provisorischen Räumlichkeiten einziehen, teilt die Gemeinde mit. So sei sichergestellt, dass die Bauarbeiten noch vor den Sommerferien starten können. Das Rektorat wird temporär an die Hauptstrasse 46 ausgelagert. Auch für die Musikschule werden zwei provisorische Räume eingerichtet. Die Provisorien werden für rund zwei Jahre in Betrieb sein, so die Gemeinde.

Wie die Gemeinde Hochdorf mitteilt, hat Mitte März die zweite Sitzung der Begleitgruppe ZMB Umfahrung Hochdorf in digitaler Form stattgefunden. Es soll eine «verträgliche Verkehrslösung» für das Zentrum gefunden werden. Es habe sich gezeigt, wie anspruchsvoll die Aufgabe sei. Sechs mögliche Lösungsansätze wurden in Gruppen diskutiert, von denen laut Mitteilung keiner von allen Gruppen das Prädikat «käme in Frage» erhalten habe. «Je nach Gewichtung des Kulturlandschutzes, der Verkehrsentlastung oder Reisezeiten wurden andere Varianten als vielversprechend erachtet.» Das Planungsteam nehme viele Hinweise mit und werde bis zum nächsten Workshop im Juni eine Auswahl, der in der Phase zwei zu vertiefenden Lösungen, vorschlagen.

Knutwil: Neuer Jugendraum und provisorischer Fussweg

Am 1. Mai wird in Knutwil der neue Jugendraum beim Gemeindehaus im ehemaligen Feuerwehrlokal eröffnet. Das teilt die Gemeinde auf ihrer Website mit. Am 1. Mai, einem Samstag, können interessierte Eltern den Jugendraum zwischen 11 und 12 Uhr besichtigen.

Von der Überbauung Birkenweg zur Baselstrasse kann ab sofort ein provisorischer Fussweg benutzt werden. Wie die Gemeinde Knutwil auf ihrer Website schreibt, erfolgt der endgültige Ausbau des Weges mit der neuen Fussgängerüberquerung erst in ungefähr einem Jahr. Die Aufschüttung dazu sei wegen des anfallenden Aushubmaterials der Mehrzweckhalle vorgezogen worden, heisst es weiter.

Luthern: Partner für Glasfasernetz

Im vergangenen Mai haben die Stimmberechtigten der Gemeinde Luthern einen Sonderkredit über 3,6 Millionen Franken für das Projekt «Glasfaser für alle» gesprochen. Jetzt teilt die Gemeinde mit, sie habe einen weiteren Meilenstein für schnelleres Internet erreicht. Denn Luthern werde Partner des Internetanbieters Quickline. Der Anbieter erfülle die Vorgaben aus der ebenfalls abgesegneten Tarifordnung. Die Angebote würden im Frühling unter www.glasfaser-fuer-alle.ch publiziert, im Verlauf der zweiten Jahreshälfte 2021 sei es den Luthertalerinnen und Luthertalern möglich, auf die Produkte von Quickline zu wechseln, schreibt die Gemeinde.

Mauensee: Lebensraum im Alter

Der Mauenseer Gemeinderat hat der Hochschule Luzern Soziale Arbeit den Auftrag erteilt, bei der Bevölkerung von Mauensee eine Bedürfnisanalyse zum Thema «Lebensraum Mauensee im Alter» durchzuführen. Das teilt die Gemeinde auf ihrer Website mit. «Dazu haben die Einwohnerinnen und Einwohner, welche sich in der zweiten Lebenshälfte befinden, in der Zwischenzeit einen Fragebogen erhalten», heisst es.

Nebikon: Sanierung Unterführung

Am 6. April beginnen die Bauarbeiten für die Sanierung der Unterführung unter den SBB-Gleisen auf der Egolzwilerstrasse. Dabei werden Abdichtungen und Belag vollständig ersetzt, wie die Gemeinde mitteilt. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis Ende Oktober 2021. Während der gesamten Bauzeit ist mit örtlichen Einschränkungen zu rechnen, der Verkehr wird mit einer Lichtsignalanlage geregelt. Zudem steht zu den Stosszeiten ein Verkehrsdienst im Einsatz.

Triengen: Gemeindeversammlung abgesagt, Dorfzeitung initiiert, Kita öffnet

Weil die Zahl der Coronafälle wieder ansteigt, sagt der Trienger Gemeinderat die für den 31. Mai geplant Gemeindeversammlung ab. Stattdessen wird am 13. Juni eine Urnenabstimmung durchgeführt. Dabei entscheiden die Stimmberechtigten neben anderen Geschäften auch über die Rechnung 2020, wie die Gemeinde mitteilt.

Der Trienger Gemeinderat hat die Ergebnisse einer Bevölkerungsbefragung ausgewertet, wie er mitteilt. Dabei sei «der Ruf nach einer offiziellen Dorfzeitung unüberhörbar» gewesen, wie er weiter schreibt. An seiner Sitzung vom 25. März habe er darum eine Dorfzeitung initiiert. Zudem soll die Gemeindewebsite optisch und inhaltlich überarbeitet sowie ein Kommunikationskonzept unter Berücksichtigung der digitalen Medien erarbeitet werden.

Im Oberdorf 14b nimmt die Kindertagesstätte «Kita Triengen» am 1. April ihren Betrieb auf. Der Gemeinderat habe einem Gesuch für eine Betriebsbewilligung zugestimmt, heisst es. Betreut werden dort Kinder ab drei Monaten bis zum Kindergartenalter. Mehr Informationen zum neuen Angebot gibt es unter www.kita-triengen.ch.

Wauwil: Bevölkerungsumfrage und Gemeindeversammlung abgesagt

Die Gemeinde Wauwil ist in den Prozess der Gesamtrevision Ortsplanung gestartet. Das teilt die Gemeinde mit. Dabei wird sie vom Raumplanungsbüro Zeitraum Planungen AG aus Luzern begleitet. Aktuell werde das Siedlungsleitbild überarbeitet, heisst es weiter. Vom 31. März bis zum 18. April erfolge eine Bevölkerungsumfrage, «die wertvolle Hinweise zur Zufriedenheit der heutigen Verkehrssituation sowie zu den laufenden Strassenprojekten liefern soll», so die Gemeinde. Zudem hat sich der Gemeinderat in den vergangenen Wochen mit der Überprüfung des Leitbildes sowie der Erarbeitung der Strategie 2021 bis 2029 befasst. Er möchte seine Überlegungen der Bevölkerung vorstellen und sie diskutieren. Am 5. Mai findet von 19.30 bis 21.30 Uhr im Zentrum Linde ein entsprechender Anlass statt. Interessierte müssen sich bis zum 23. April über gemeinde@wauwil.ch anmelden.

Der Wauwiler Gemeinderat hat wegen Corona die für den 4. Mai terminierte Gemeindeversammlung abgesagt. Wie er weiter mitteilt, findet stattdessen am 13. Juni eine Urnenabstimmung statt, an der die Stimmberechtigten unter anderem über die Rechnung 2020 befinden. Weiter findet am 13. Juni auch die Ersatzwahl für die zurückgetretene SVP-Gemeinderätin Corinna Klein statt (wir berichteten). Wahlvorschläge müssen bis spätestens 26. April um 12 Uhr am Mittag bei der Gemeindeverwaltung eintreffen.

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