Neue Mitglieder im Verwaltungsrat der HC Kriens-Luzern AG

Der Handballclub Kriens-Luzern AG verstärkt im Hinblick auf die steigenden Anforderungen bei einer Realisierung der Pilatus Arena seine Strukturen. In der Trägergesellschaft der NLA-Handballer wird der Verwaltungsrat um vorerst zwei Mitglieder aufgestockt.

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(dvm) Diesen strategischen Entscheid hat die Generalversammlung der HC Kriens-Luzern AG gefällt, wie der Verein am Mittwoch mitteilt. Neu in den Verwaltungsrat gewählt worden seien zwei «bekannte Persönlichkeiten der Innerschweizer Handball-Szene»: Walter Boreatti und Marco Gössi.

Walter Boreatti. (Bild: PD)

Walter Boreatti. (Bild: PD)

Der Luzerner Rechtsanwalt Walter Boreatti stammt laut dem Handballclub Kriens-Luzern aus der Emmer Handball-Szene (ATV Emmenbrücke). Boreatti hat als Handball-Funktionär bereits verschiedene Erfahrungen gesammelt – so unter anderem als Präsident des Innerschweizer Handball-Verbandes und als Zentralvorstands-Mitglied des Schweizerischen Handball-Verbandes. Walter Boreatti wohnt in Udligenswil. Er sei seit vielen Jahren als Mitglied des Premium Circle mit dem HC Kriens-Luzern verbunden.

Marco Gössi. (Bild: PD)

Marco Gössi. (Bild: PD)

Mit Marco Gössi wurde «ein kreativer Netzwerker und Unternehmer» in den Verwaltungsrat der HC Kriens-Luzern AG gewählt, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Der Horwer war früher in seiner Wohngemeinde und auch bei Borba Luzern selbst aktiv und leitet heute in zweiter Generation das Familienunternehmen Gössi Carreisen AG. Mit diesem ist er nicht nur Transportpartner und wichtiger Partner des HC Kriens-Luzern, sondern auch des EV Zug und des FC Luzern.

Die drei bisherigen Mitglieder des Verwaltungsrates, Hans-Peter Würmli (Präsident), Benedikt Anderes und Nick Christen (Delegierter), wurden von der Generalversammlung einstimmig im Amt bestätigt, wie der Mitteilung weiter zu entnehmen ist.

Die Verstärkung des Verwaltungsrates sei «ein klares Bekenntnis der Krienser Handballer, sich auf lange Sicht richtig aufstellen zu wollen mit Blick auf einen möglichen Bezug der Pilatus Arena». Das Krienser Stadtparlament wird das Geschäft im Rahmen des politischen Prozesses (Bebauungsplan und Teilzonenplanänderung) voraussichtlich am 28. November 2019 in erster Lesung beraten.

Die HC Kriens-Luzern AG sei sich bewusst, dass ein Umzug in die Arena «verschiedene Herausforderungen mit sich bringen wird». Für diesen Schritt sollten «auf strategischer und operativer Ebene frühzeitig die richtigen Weichen gestellt werden». Dazu gehörten transparente Entscheidungswege, klare Kompetenzabgrenzungen, eine zukunftsorientierte Ressourcen- sowie eine realistische Finanzplanung.