Neue Online-Karte für Badesicherheit

Dutzende Freiwillige sind unterwegs, um Hunderte Badeplätze im Internet zu erfassen. Der Service ist kostenlos – doch der Kanton Luzern hinkt noch hinterher.

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So sieht die «Aquamap» in der Praxis aus. Auf dem Kartenausschnitt ist der Urnersee zu sehen. (Bild: Aquamap.ch)

So sieht die «Aquamap» in der Praxis aus. Auf dem Kartenausschnitt ist der Urnersee zu sehen. (Bild: Aquamap.ch)

Es ist weiss Gott kein Badewetter, und doch klappert Alex Huth an diesem Samstagmorgen verschiedene Badeplätze in Luzern und Umgebung ab. Statt Badehose trägt er jedoch eine dicke Allwetterjacke und einen Hut mit dem Logo der Schweizerischen Lebensrettungs-Gesellschaft (SLRG). Ausserdem trägt er einen Notizblock und eine handliche Digitalkamera bei sich. Für den Fototermin mit der «Zentralschweiz am Sonntag» treffen wir Huth beim Reusswehr in der Stadt Luzern. «Eine besonders gefährliche Stelle», so Huth. Auch ein bereits angebrachtes Verbotsschild warnt vor der gefährlichen Strömung vor Ort: Lebensgefahr!

So sieht die «Aquamap» in der Praxis aus. Auf dem Kartenausschnitt ist der Urnersee zu sehen. (Bild: Aquamap.ch)

So sieht die «Aquamap» in der Praxis aus. Auf dem Kartenausschnitt ist der Urnersee zu sehen. (Bild: Aquamap.ch)

Huth, Gewässerspezialist und Vorstandsmitglied der SLRG-Sektion Luzern, ist eines von rund 80 SLRG-Mitgliedern, die derzeit freiwillig in der ganzen Schweiz unterwegs sind, um Hunderte Badeplätze zu überprüfen und im Internet zu erfassen. Bis jetzt sind aus dem Kanton Luzern auf der neuen Plattform www.aquamap.ch bis jetzt nur vereinzelt vertreten. Das hängt laut Binaghi damit zusammen, dass alle Lebensretter, die zurzeit unterwegs sind, um die Badeplätze zu fotografieren und im Netz zu erfassen, dies auf freiwilliger Basis tun.

Daniel Schriber

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Zentralschweiz am Sonntag und als Abonnent kostenlos im E-Paper.

SLRG-Mitglied Alex Huth macht sich Notizen zur gefährlichen Stelle beim Luzerner Reusswehr. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

SLRG-Mitglied Alex Huth macht sich Notizen zur gefährlichen Stelle beim Luzerner Reusswehr. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)