Neue Planung für Luzerner Psychiatrie

Die Luzerner Regierung will die Rahmenbedingungen für die psychiatrische Pflege im Kanton einem modernen Standard anpassen.

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Der Luzerner Regierungsrat will nach gut 20 Jahren wieder einen neuen Planungsbericht für die psychiatrische Versorgung des Kantons ausarbeiten. Dies schreibt er in einer Stellungnahme zu einem Vorstoss von Yvonne Zemp Baumgartner (SP, Sursee). Die Regierung beantragt, Zemps Postulat als erheblich zu erklären. Notwendig ist die Erstellung des Berichts laut der SP-Politikerin deshalb, weil die Nachfrage nach Leistungen der Luzerner Psychiatrie steigt. Allerdings seien vor allem ambulante psychiatrische Leistungen und Beratungen ungenügend finanziert. Dies führe zu langen Wartezeiten und stehe zudem im Widerspruch mit der Strategie «ambulant vor stationär». 

(red)