Neue Plattform für Menschen über 60

Der städtische Seniorenrat wird auf Ende 2010 durch «Partizipation 60+» abgelöst. «Partizipation 60+» soll sich für eine starke und breite Beteiligung von älteren Menschen am gesellschaftlichen und politischen Leben in der Stadt Luzern engagieren.

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«Partizipation 60+» ist Teil eines Pilotprojekts der Sozialdirektion der Stadt Luzern. Die Generation der Menschen über 60 Jahre soll über dieses Forum eine hörbare Stimme erhalten. Eine zentrale Rolle dabei spielt eine Internetplattform, auf welcher Informationen vermittelt und Diskussionen ermöglicht werden, wie die Stadt Luzern in einer Medienmitteilung schreibt. Dass der Seniorenrat durch eine andere Organisation ersetzt werden soll, wurde im Rahmen der Fusion von Luzern und Littau ausgearbeitet.

Keine Mehrkosten
«Partizipation 60+» wird von einem Ausschuss koordiniert, dem fünf bis sieben Personen angehören. Diese werden vom Stadtrat für eine vierjährige Amtsdauer gewählt. Dieser Ausschuss betreut die Website und organisiert mindestens eine Forumsveranstaltung pro Jahr. Er soll in der städtischen Alterspolitik mitwirken und dabei von der neuen Fachstelle für Altersfragen kompetent unterstützt werden. Mit «Partizipation 60+» soll die Mitwirkung der älteren Generation verbessert und ausgebaut werden. Dabei soll nicht mehr Geld ausgegeben werden wie für den bisherigen Seniorenrat.

Wissen und Potential nutzen
«Partizipation 60+» wurde zusammen mit dem bisherigen Seniorenrat ausgearbeitet. Der Seniorenrat wurde 1995 von der damaligen Bürgergemeinde Luzern gegründet. Er hat sich im Jahr 2010 an diversen Vernehmlassungen beteiligt und sich erfolgreich in Sachen Mobilität zu Gunsten der älteren Generation engagiert. Die Idee dahinter ist, dass die ältere Generation ein Potenzial an Wissen und Erfahrung verkörpert, das sie in das Gemeinwesen einbringen kann. Der Anteil der Altersgruppe über 60 Jahre macht in Luzern aktuell knapp 20 Prozent aus.

pd/das